Regionales Bündnis sichert 38 Millionen Euro für den Verein und erhöht das Eigenkapital.
Neue Geldgeber für Werder Bremen gefunden

Werder Bremen hat erfolgreich nach neuen Geldgebern gesucht. Eine Gruppe von regionalen Unternehmern und Privatpersonen hat sich zusammengeschlossen, um Anteile an der ausgegliederten Kapitalgesellschaft (KG) zu erwerben. Der scheidende Geschäftsführer Frank Baumann ist Teil dieser Investorengruppe. Das Ziel des Plans ist es, eine Summe von 38 Millionen Euro zu erreichen.
«Die bereitgestellten Gelder erhöhen unser Eigenkapital und geben uns größere wirtschaftliche Handlungsfähigkeit», wurde Geschäftsführer Klaus Filbry in der Mitteilung zitiert. Die «Deichstube» hatte zuvor darüber berichtet.
Seit einiger Zeit hat sich der Club, der wirtschaftlich in Bedrängnis geraten ist, in der Corona-Zeit mit der Suche nach Geldgebern beschäftigt. Der Verein hat immer noch hohe Schulden. Aus diesem Grund wurde im Sommer Niclas Füllkrug angeblich für knapp 15 Millionen Euro an Borussia Dortmund verkauft. Das vergangene Geschäftsjahr endete mit einem Verlust von 3,8 Millionen Euro.
Kritische Haltung der Werder-Fans
Ein Aspekt war während der Suche immer von Bedeutung: Die Investorenlösung muss mit der kritischen Einstellung der organisierten Werder-Fans vereinbar sein. Gemäß der Mitteilung wird der regionale Zusammenschluss 18 Prozent der Anteile an der KG erhalten. Es sollen klare Regeln festgelegt werden, um zu verhindern, dass die Anteile durch einen eventuellen Weiterverkauf in falsche Hände geraten.
Zu den Unterstützern gehören neben Frank Baumann auch Harm Ohlmeyer und Kurt Zech, ein aktuelles und ein ehemaliges Aufsichtsratsmitglied. Das regionale Bündnis wird zwei Aufsichtsratsmandate erhalten, die von Jens Christophers und Arnd Brüning besetzt werden.








