Wellinger belegte den siebten Platz in Ruka mit einem Sprung auf 127,5 Meter, trotz vorzeitigem Abbruch des Wettkampfs.
Andreas Wellinger auf dem Weg zurück zur Skisprung-Weltspitze

Andreas Wellinger hat in der Wetterlotterie von Ruka einen ersten kleinen Schritt zurück in Richtung Skisprung-Weltspitze gemacht. Beim vorzeitig abgebrochenen Weltcup in Finnland erzielte der 30-Jährige sein mit Abstand bestes Saisonresultat und belegte den siebten Platz.
Ein Sprung auf 127,5 Meter war ausreichend. Aufgrund des Wetters wurde der Wettkampf vorzeitig beendet. Der Wind wechselte stark und die Anlaufspur auf der Schanze war bei Regen und Schnee zu langsam. Das Ergebnis wurde nach dem ersten Durchgang gewertet.
Bundestrainer: Wellinger «sieht, es geht»
Nach Wellingers Versuch hatte Bundestrainer Stefan Horngacher bereits in der ARD zufrieden festgestellt: «Das ist ganz wichtig, dass hier wieder mal ein bisschen Motivation reinkommt und er sieht, es geht.» Nach dem Abbruch sagte er: «Wir können eigentlich recht zufrieden rausgehen aus dem Wettkampf heute.»
Um wieder um die Podestplätze mitspringen zu können, muss sich Wellinger jedoch weiter steigern. „Den Sieg sicherte sich erneut der im Weltcup führende Slowene Anze Lanisek mit einem Satz auf 142 Meter.“ Zweiter wurde Ren Nikaido aus Japan vor dem Slowenen Domen Prevc.
Raimund: «Ich habe im Münzwurf verloren»
Ganz schlecht lief es diesmal für Philipp Raimund. Der 25-Jährige, der am Dienstag im schwedischen Falun noch auf Rang drei gesprungen war, landete diesmal nur auf dem 32. Rang. «Es ist passiert. Ich habe im Münzwurf verloren, aber morgen habe ich ja noch eine Chance», sagte Raimund mit Blick auf die äußeren Bedingungen.
Pius Paschke belegte als zweitbester Deutscher den neunten Platz. Felix Hoffmann erreichte den elften Platz, während Karl Geiger den 27. Rang belegte.








