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Horst Hrubesch: Verletzte Kapitänin Popp vor Olympia-Comeback sicher

Die deutsche Fußballerin Alexandra Popp wird rechtzeitig zum Start der Olympischen Spiele wieder fit sein, versichert Interims-Bundestrainer Hrubesch.

Trainer Horst Hrubesch will die Nationalspielerinnen «körperlich in einem Top-Zustand» haben.
Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Horst Hrubesch ist zuversichtlich, dass die derzeit verletzte Kapitänin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg bei den Olympischen Spielen dabei sein wird. «Ich weiß, Poppi fängt wieder an zu laufen», sagte der Interims-Bundestrainer nach dem 3:1 der deutschen Fußballerinnen in Aachen gegen Island.

Keine Sorgen mache er sich um die 33-jährige Stürmerin, die den Beginn der Qualifikation für die EM 2025 in der Schweiz aufgrund von Kniebeschwerden verpasst hatte. In den Spielen in Österreich (3:2) und gegen Island führte Rechtsverteidigerin Giulia Gwinn vom FC Bayern das Team als Kapitänin aufs Feld.

Bis zum Beginn der Olympischen Spiele Ende Juli haben auch Marina Hegering (Muskelfaserriss in der Wade) und Sara Däbritz (Leistenprobleme) von Olympique Lyon noch ausreichend Zeit, um fit zu werden. Während Hrubesch davon ausgeht, dass die seit dem 23. März verletzte Innenverteidigerin Hegering (33) vier Wochen ausfallen wird, kann die 29-jährige Däbritz bereits diesen Donnerstag wieder mit dem Training in ihrem Verein beginnen.

Um Missverständnisse mit den Bundesliga-Vereinen in der Vorbereitung auf Olympia zu vermeiden, korrespondierte Hrubesch mit den Club-Verantwortlichen. Hauptsächlich sei es um die Zeitpläne gegangen, erklärte er: «Wer macht wie lange Urlaub? Wann Urlaub?» Die Liga endet in dieser Saison am 20. Mai, die neue Runde startet am 30. August. Im Vorjahr war es in der WM-Vorbereitung unter anderem zu Unstimmigkeiten zwischen dem DFB und dem FC Bayern gekommen, die Münchner stellten ihre Spielerinnen später ab als vom Verband erwünscht.

Olympia-Fahrplan final mit Clubs abstimmen

Der Olympia-Fahrplan müsse final noch mit den Clubs abgestimmt werden, aber «wir sind da nicht großartig auseinander», beteuerte der Interims-Bundestrainer nun. Hrubesch will die Nationalspielerinnen mit Blick auf die Spiele «körperlich in einem Top-Zustand» haben. Ziel sei, in Frankreich alle sechs möglichen Partien zu bestreiten.

Um ins Halbfinale zu gelangen, müsste die DFB-Elf spielen. In der Vorrunde trifft sie zunächst auf Australien (25. Juli), den viermaligen Weltmeister USA (28. Juli) sowie Sambia oder Marokko (31. Juli). Wenn sie es ins Finale schaffen, werden die deutschen Fußballerinnen am 10. August um Gold kämpfen.

dpa