Said El Mala wird nicht für die WM 2026 nominiert, was bei den FC-Fans Enttäuschung auslöst. Höhner-Sänger Patrick Lück äußert sich zu der Entscheidung und hofft auf eine positive Zukunft für das Kölner Talent.
WM 2026: Said El Mala bleibt zu Hause – Reaktionen aus Köln

Der Traum von einer Teilnahme an der WM 2026 ist für Said El Mala geplatzt. Der talentierte Spieler des 1. FC Köln wurde nicht in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen. Dies sorgte für Enttäuschung unter den Fans des Vereins.
Bundestrainer überrascht mit Kaderentscheidung
Am Donnerstag gab Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nominierung des 26-köpfigen Aufgebots bekannt, in dem der 19-jährige Offensivspieler nicht vertreten ist. Trotz seiner beeindruckenden Saison, in der er 13 Tore erzielte und damit der zweitbeste deutsche Torschütze in der Bundesliga war, reichte es nicht für eine Nominierung. Viele Anhänger des FC Köln äußerten ihren Unmut über diese Entscheidung in den sozialen Medien. Eine Umfrage unter 3.235 Lesern ergab, dass etwa 79 Prozent eine Nominierung El Malas befürwortet hätten.
Patrick Lück äußert sich zur Nominierung
Der Sänger der Kölner Band Höhner, Patrick Lück, der selbst ein großer FC-Fan ist, zeigte sich ebenfalls enttäuscht über die Entscheidung. In einem Gespräch mit einer Kölner Lokalredaktion äußerte er:
„Als FC-Fan hätte ich mich natürlich auch sehr gefreut, wenn El Mala mit zur WM gefahren wäre. Er hat in dieser Saison immer abgeliefert.“
Trotz der Absage für El Mala blicken die Höhner optimistisch auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. Am Freitag veröffentlichten sie einen Remix ihres Hits „Steh auf, mach laut“, der während des Turniers populär werden soll.
Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers
Lück zeigte auch Verständnis für die komplexe Entscheidung von Nagelsmann. Er erklärte:
„Es zählen da ja auch noch andere Dinge, die das Team um den Bundestrainer beschäftigen.“
Nagelsmann hatte bei der Bekanntgabe des Kaders angemerkt, dass er unsicher sei, ob El Mala zur Spielidee der Nationalmannschaft passe, auch wenn er gut zum 1. FC Köln passe.
Hoffnung auf eine Zukunft im Nationaltrikot
Patrick Lück ist überzeugt, dass junge Spieler wie El Mala der Nationalmannschaft bei der WM in Amerika gut tun könnten. Er sagte:
„Mit ihrer Unbedarftheit auf dem Platz können junge Spieler immer etwas bewegen.“
Zudem lobte er die Nominierung von Lennart Karl vom FC Bayern, der in dieser Saison auf Champions-League-Niveau überzeugt hat.
Obwohl El Mala die WM verpasst, hat Lück einige aufmunternde Worte für den jungen Spieler:
„Said soll nicht so traurig sein. Der Junge wird mit Sicherheit noch viele Spiele im Nationaltrikot spielen und mit den Jungs dann auch Erfolge feiern. Er hat eine große Karriere vor sich.“
Zudem hofft Lück, dass El Mala dem 1. FC Köln erhalten bleibt und in der nächsten Saison erneut erfolgreich spielt.
Nagelsmanns Einschätzung
Julian Nagelsmann betonte bei der Bekanntgabe des Kaders, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Er lobte El Mala für seine Reaktion auf die Nominierung:
„Said hat wirklich sehr, sehr gut reagiert.“
Quellen: t-online
Bildquelle: Petruz via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)








