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WM 2026: US-Coach wird die Nationalhymne nicht anstimmen

US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino wird die Nationalhymne vor den Spielen der WM 2026 nicht mitsingen. Er betont, dass sein Fokus auf der sportlichen Leistung liegt und hofft, positive Emotionen durch das Turnier zu fördern.

WM 2026: US-Coach singt Nationalhymne nicht
Von u/reepers_hellcat - USA v KSA, extra Jack (release), CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=169631979

Trainers Entscheidung zur Nationalhymne

Mit dem bevorstehenden Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA ausgetragen wird, hat der Trainer der US-Nationalmannschaft, Mauricio Pochettino, eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Das Turnier startet am Samstag, und die USA treten in ihrem ersten Spiel gegen Paraguay an. Pochettino, der seit dem 11. September 2024 im Amt ist, hat angekündigt, die Nationalhymne seines Landes nicht mitsingen zu wollen.

Erklärungen des Trainers

Der argentinische Coach betonte, dass er seine Rolle als Repräsentant der USA primär durch sportliche Leistungen verkörpert. Er äußerte: „Ich werde die Hymne nicht mitsingen. Aber ich werde alles geben, um das Land würdig zu vertreten.“ Diese Äußerung hat bereits im Vorfeld des Turniers für hitzige Diskussionen gesorgt.

Politischer Kontext und Teamfokus

Die bevorstehende WM findet vor dem Hintergrund politischer Spannungen sowohl innerhalb der USA als auch international statt. Pochettino möchte sicherstellen, dass der Druck auf die Mannschaft nicht von den sportlichen Herausforderungen ablenkt. Er stellte fest, dass alle Beteiligten ein Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten haben und betonte die Wichtigkeit, sich auf das Spiel zu konzentrieren.

Philosophische Überlegungen des Trainers

Pochettino äußerte eine fast philosophische Sichtweise auf das bevorstehende Turnier und hofft, dass die WM positive Emotionen wie Freude und Empathie wecken kann. „Fußball vereint Menschen aller Kulturen, Religionen und Hautfarben. Unsere Verantwortung ist es, zu verbinden – nicht mehr Hass zu erzeugen“, führte er weiter aus.

Sportliche Ziele der US-Auswahl

Der Trainer, der zuvor mit Tottenham Hotspur das Champions-League-Finale 2019 erreichte, hat klare Vorgaben für die Heim-Weltmeisterschaft formuliert. Die Mannschaft soll mindestens das Achtelfinale erreichen, nachdem sie bei der vorherigen WM 2022 bereits in der Gruppenphase gescheitert ist. In Gruppe D trifft die US-Nationalmannschaft auf Paraguay, Australien und die Türkei, was als machbar eingeschätzt wird.

Schlussfolgerung und Ausblick

Pochettinos Entscheidung, die Nationalhymne nicht mitzusingen, könnte sowohl Befürwortung als auch Kritik hervorrufen. Die kommenden Spiele werden zeigen, welche Auswirkungen diese Haltung auf die Leistung der Mannschaft haben wird und ob die angestrebten Ziele erreicht werden können.


Quellen: Bild

Bildquelle: Von u/reepers_hellcat – USA v KSA, extra Jack (release), CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=169631979

TS