Andere Nationen haben schnellere Skier. Selbst kleine. Dass sich das bei bestimmten Bedingungen nicht wiederholt, steht nun im Fokus der WM-Analyse.
WM abhaken: Biathleten wollen Materialprobleme aufarbeiten

Nach einer gründlichen Analyse soll schnellstmöglich eine Lösung für die Materialprobleme der deutschen Biathleten bei der Weltmeisterschaft in Nove Mesto gefunden werden.
«Denn ich glaube, das hier wird eher das neue normal als die Ausnahme sein. Wir werden in der Zukunft noch sehr viele solche Wettkämpfe sehen», sagte Biathlon-Sportdirektor Felix Bitterling nach dem Ende der Titelkämpfe in Tschechien.
Im Vysocina-Arena fand das DSV-Team, das drei Medaillen durch Janina Hettich-Walz (Silber), die Frauen-Staffel und Bendikt Doll (jeweils Bronze) gewonnen hatte, keine Lösung für die nassen Strecken bei deutlichen Plusgraden. Allerdings führt die Klimakrise an vielen Orten in den Mittelgebirgen zu sinkender Schneesicherheit und immer kürzeren Kältephasen.
Vorwurf an die Techniker gebe es nicht
Er habe bereits am Samstag mit seinem Kollegen Andreas Schlütter, Sportlicher Leiter Langlauf im Deutschen Skiverband, gesprochen. «Das ist eine Aufgabe. Wir haben da unsere Spezialisten im Verband, mit denen werden wir in aller Ruhe sprechen und dann dieses Thema so gut wie möglich angehen», sagte Bitterling.
Einen Vorwurf an die Techniker gebe es nicht, sie hätten in teils 14-Stunden-Schichten alles gegeben. «Aber wir müssen in der Lage sein, von Anfang an ein besseres Setup zur Verfügung zu haben und auf so etwas schneller zu reagieren», sagte Bitterling.
Jeder müsse seinen Bereich im Team noch mal optimieren, meinte auch Franziska Preuß. Zwar habe jeder vollen Einsatz gezeigt, aber es war «keine Runde Sache. Und dann ist der Sport knallhart und man ist gleich in diesem Mittelfeldbereich.»








