McLaren-Fahrer Oscar Piastri sichert sich überraschend die Bestzeit vor Teamkollege Norris. Verstappen enttäuscht erneut.
F1-Training in Imola: Piastri überrascht mit Bestzeit

Im Formel-1-Abschlusstraining von Imola hat McLaren-Fahrer Oscar Piastri überraschend die Bestzeit gesichert, obwohl es zwei Rote Flaggen gab.
Der Australier verwies auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari seinen Teamkollegen Lando Norris auf den zweiten Rang. Vor der Qualifikation wurde Carlos Sainz im Ferrari Dritter. An die Spitze schaffte es Weltmeister Max Verstappen erneut nicht. Nach einem enttäuschenden Aufttakttag musste sich der Red-Bull-Fahrer mit Position sechs begnügen. Haas-Pilot Nico Hülkenberg wurde immerhin Zehnter.
Die Serie von Drehern ins Kiesbett setzte sich auch im Abschlusstraining fort. Fernando Alonso verlor in der Rivazza die Kontrolle über seinen Aston Martin und schlitterte in die Streckenbegrenzung, die Einheit wurde vorübergehend unterbrochen. Der zweimalige Weltmeister gab jedoch schnell Entwarnung und konnte aus seinem Wagen selbstständig wieder aussteigen. Alonso wurde daraufhin obligatorisch von einem Arzt untersucht.
Wenige Minuten vor dem Ende der einstündigen Einheit erwischte es auch Verstappens Teamkollegen Sergio Perez. Der Mexikaner rutschte in der Variante Alta ins Kiesbett und demolierte sich am Red Bull den Frontflügel. Erneut wurden Rote Flaggen geschwenkt, die Einheit wurde aber nochmals aufgenommen.
Verstappen hat in Imola noch viel Spielraum nach oben. «Es war schwierig, eine gute Balance zu finden, ich habe mich auch einfach nicht richtig wohl im Auto gefühlt», hatte der 26-Jährige nach den ersten beiden Einheiten und schließlich Platz sieben am Freitag geklagt. Mit Galgenhumor ergänzte er: «Ich glaube, es kann gar nicht schlimmer werden.» Auch am Samstagmittag wurde es nicht viel besser.








