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Tariferhöhungen bei Telekom und 1&1: Kunden müssen mit steigenden Kosten rechnen

Tariferhöhungen bei Telekom und 1&1 Am 1. Oktober haben die Deutsche Telekom und 1&1 die Preise für zahlreiche Internet-Tarife angehoben. Diese Anpassungen wirken sich sowohl auf Neukunden als auch teilweise auf Bestandskunden aus, die ebenfalls mit höheren Kosten konfrontiert werden.

Anbieter erhöhen die Preise: Preis-Hammer! Internet und Telefon werden teurer
Jbohmdk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Tariferhöhungen bei Telekom und 1&1

Am 1. Oktober haben die Deutsche Telekom und 1&1 die Preise für zahlreiche Internet-Tarife angehoben. Diese Anpassungen wirken sich sowohl auf Neukunden als auch teilweise auf Bestandskunden aus, die ebenfalls mit höheren Kosten konfrontiert werden.

Einzelheiten der Preisänderungen

Die Preiserhöhungen bei der Deutschen Telekom beginnen im Oktober. Ab diesem Datum müssen Kunden mit einem Anstieg der monatlichen Gebühren rechnen, der je nach Tarif zwischen ein und zwei Euro liegt. Besonders neu geworbene Kunden sind von diesen Änderungen betroffen. Bei 1&1 sind einige Bestandskunden ab dem gleichen Stichtag mit einer Erhöhung von bis zu drei Euro pro Monat konfrontiert.

Bestätigung durch die Telekom

Die Deutsche Telekom hat die neuen Preise offiziell kommuniziert. Laut Unternehmensangaben sei die Anpassung notwendig geworden, um den gestiegenen Kosten der letzten Jahre Rechnung zu tragen. Betroffen sind insbesondere die Breitbandtarife unter dem Namen MagentaZuhause sowie die aktuellen Glasfaserangebote für Neukunden. Während die regulären DSL-Tarife um einen Euro ansteigen, erhöhen sich die Preise für die Glasfaser-Tarife um zwei Euro. Die Telekom bezeichnet diese Anpassung als “bewusst moderat” und betont, dass Glasfaseranschlüsse in vielen Fällen trotz der Erhöhung kostengünstiger bleiben als herkömmliche Kupferanschlüsse.

Preisanpassungen bei 1&1 für Bestandskunden

Auch 1&1 hat zum 1. Oktober die Preise für ausgewählte Bestandskunden erhöht. Diese müssen mit monatlichen Mehrkosten von bis zu drei Euro rechnen, was unter anderem auf gestiegene Energie- und Betriebskosten sowie höhere Preise bei den Vorleistungen zurückzuführen ist. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit eine Stabilität der Preise angestrebt, sieht sich jedoch nun gezwungen, Anpassungen vorzunehmen. Betroffene Kunden werden über ihr Sonderkündigungsrecht informiert.

Ausblick auf zukünftige Preisentwicklungen

Nach Einschätzung von Experten, darunter Jörg Schamberg von Verivox, sind weitere Preiserhöhungen in der Branche zu erwarten. Die Anbieter führen die aktuellen Preisänderungen auf gestiegene Kosten zurück, was bereits in den Vorjahren bei Unternehmen wie Telekom, Vodafone und O2 festgestellt wurde. Zudem wird prognostiziert, dass ab Juli 2027 die Vorleistungsgebühren für DSL-Anschlüsse steigen könnten, was möglicherweise zu weiteren Erhöhungen bei anderen Anbietern führen könnte.

Ratschläge für Kunden

Kunden sollten ihre bestehenden Verträge überprüfen, da bei einseitigen Preiserhöhungen während der Laufzeit ein Sonderkündigungsrecht bestehen kann. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit sind viele Verträge ohnehin monatlich kündbar. Experten empfehlen, regelmäßig die Preise zu vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln, um von besseren Konditionen zu profitieren.



Quellen: Bild, t-online

Bildquelle: Jbohmdk via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS