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230 Ermittler suchen nach Sparkassen-Einbrechern

Mit einer millionenschweren Beute sind die Bank-Einbrecher von Gelsenkirchen auf der Flucht. Die Polizei sucht nun mit 230 Ermittlern nach ihnen.

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Durch ein großes Loch in der Wand waren die Täter in den Tresorraum gelangt. (Archivbild)
Foto: -/Polizei Gelsenkirchen/dpa

Nach dem spektakulären Sparkassen-Einbruch mit Millionenbeute in Gelsenkirchen sucht die Polizei inzwischen mit 230 Ermittlern nach den Tätern. Es gebe eine «riesige Bereitschaft» unter den Beamten, sich an dem Fall zu beteiligen, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) bei einer Sondersitzung des Innenausschusses. Der Anspruch sei: «Das Ding klären wir auf.»

Im Tresorraum und dem danebenliegenden Archivraum hätten Schätzungen zufolge unter anderem 500.000 Gegenstände auf dem Boden gelegen. Diese müssten akribisch untersucht werden. «Auf jedem dieser Gegenstände könnten relevante Spuren sein», sagte Reul.

Die Ermittler sind auch damit beschäftigt, 10.000 Stunden Videomaterial auszuwerten. Insgesamt gibt es derzeit 8 Terrabyte Daten. «Wie viel davon wirklich brauchbar ist, weiß man nicht», sagte der Minister.

Täter kamen durch großes Loch in der Wand

Am Ende des Monats Dezember waren die Täter, die bisher unbekannt waren, in das Parkhaus eingedrungen, um Zugang zur Bank zu erhalten. Sie bohrten ein großes Loch in die Wand, um in den Tresorraum zu gelangen. Fast alle 3.250 Kundenschließfächer der Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer wurden aufgebrochen.

Der genaue Wert der Beute wird weiterhin untersucht. Die Polizei schätzte anfänglich einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich, aber mittlerweile halten die Ermittler auch einen Schaden im dreistelligen Millionenbereich für realistisch.

dpa