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FC Bayern feiert historische Hinrunde mit Sieg gegen Köln

Bayern übertrifft eigene Bestmarke und holt 15. Saisonsieg im 17. Spiel.

Das Duell zwischen Köln und Bayern München war lange Zeit auf Augenhöhe: Hier kämpfen Jonathan Tah (Bayern München) und Ragnar Ache um den Ball.
Foto: Federico Gambarini/dpa

Der FC Bayern setzt seine Rekordjagd fort. Mit einem 3:1 (1:1) Sieg gegen den 1. FC Köln hat der deutsche Rekordmeister die beste Hinrunde in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erreicht. Mit 47 Punkten übertrafen die Münchner dank der besseren Tordifferenz ihren eigenen Rekord aus der Saison 2013/14. Obwohl das Team von Trainer Vincent Kompany im Rheinland nicht überzeugte, gelang der 15. Saisonsieg im 17. Spiel.

RB Leipzig gewann 2:0 gegen den SC Freiburg und behielt den dritten Tabellenplatz. Die TSG Hoffenheim feierte einen 5:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach und erreichte den fünften Heimsieg in Folge.

In Köln gab es kurz nach Anpfiff eine knapp zehnminütige Pause, da FC-Anhänger so viel Pyrotechnik gezündet hatten, dass es zu einer massiven Rauchentwicklung kam.

Die Gastgeber waren erneut in der ersten Hälfte das stärkere Team, wie bereits beim 1:4 im Pokal. Linton Maina (41. Minute) erzielte das 1:0 für sein Team. Bayern-Torhüter Manuel Neuer sah dabei nicht gut aus. Serge Gnabry (45.+5) glich noch vor der Pause für den Rekordmeister aus. Min-jae Kim (71.) und das eingewechselte Top-Talent Lennart Karl (84.) entschieden das Spiel nach der Pause für Bayern.

Leipzig gewann dank einer starken zweiten Halbzeit. Gegen den dezimierten SC Freiburg trafen Willi Orban per Kopf (53.) und Romulo drei Minuten später. Nachdem das Spiel am vergangenen Samstag beim FC St. Pauli aufgrund des Wetters abgesagt wurde, war es für Leipzig das erste Spiel des Jahres.

Kramaric trifft dreifach, Hoffenheim auf Europa-Kurs

Hoffenheim zeigte seine internationalen Ambitionen mit einem Hattrick von Andrej Kramaric (22. Foulelfmeter/45.+1/45.+4) gegen Gladbach eindrucksvoll. Das Team von Trainer Christian Ilzer rückte mit 30 Punkten auf Rang fünf vor, nachdem sie die formstarke Borussia besiegten. Tim Lemperle (24.) und Max Moerstedt (77.) erzielten die weiteren Tore. Trotz der klaren Niederlage bleibt Gladbach im Tabellen-Mittelfeld.

Der VfL Wolfsburg konnte sich wenige Tage nach der 1:8-Pleite beim FC Bayern München rehabilitieren. Dzenan Pejcinovic (88.) sorgte mit seinem Tor nicht nur für einen 2:1 (1:1)-Erfolg gegen den FC St. Pauli, sondern auch für einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Christian Eriksen (25./Handelfmeter) brachte die Gasteber mit seinem ersten VfL-Treffer in Führung. Durch den zweiten Heimsieg kletterten die Niedersachsen auf Rang elf. St. Pauli ist Tabellenvorletzter.

dpa