Alarm bei Eltern: Der Lebensmittelkonzern Danone startet einen Rückruf von Babynahrung. In einzelnen Produkten könnte ein giftiger Stoff enthalten sein.
Danone ruft Babynahrung zurück – Verdacht auf gesundheitsschädlichen Giftstoff

Der französische Lebensmittelriese Danone hat einen Rückruf von Babynahrung eingeleitet. Grund ist der Verdacht, dass einzelne Produkte mit einem gesundheitsschädlichen Stoff belastet sein könnten. Der Konzern reagierte nach eigenen Angaben vorsorglich und ruft betroffene Chargen aus dem Handel zurück. Verbraucherinnen und Verbraucher werden eindringlich aufgefordert, die entsprechenden Produkte nicht zu verwenden.
Verdacht auf giftige Verunreinigung
Nach Informationen des Unternehmens besteht der Verdacht, dass in bestimmten Chargen ein toxischer Stoff enthalten sein könnte. Um welches Gift es sich konkret handelt, wurde zunächst nicht im Detail benannt. Danone erklärte, dass der Rückruf aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes erfolge, noch bevor eine abschließende Bewertung der Risiken vorliege.
Welche Produkte betroffen sind
Der Rückruf betrifft ausgewählte Babynahrungsprodukte, die in mehreren europäischen Ländern verkauft wurden. Die betroffenen Artikel lassen sich anhand von Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten identifizieren. Diese Angaben wurden den Handelsketten sowie den zuständigen Behörden übermittelt. Eltern werden gebeten, die Verpackungen genau zu überprüfen.
Vorsorglicher Schritt zum Schutz von Säuglingen
Danone betonte, dass der Schutz von Säuglingen und Kleinkindern höchste Priorität habe. Auch wenn bislang keine Erkrankungen bekannt seien, habe man sich für einen sofortigen Rückruf entschieden. Babynahrung zählt zu den sensibelsten Lebensmitteln, weshalb schon ein möglicher Verdacht auf Verunreinigung als ausreichend angesehen werde, um Produkte aus dem Verkehr zu ziehen.
Rückgabe und Erstattung für Kunden
Kundinnen und Kunden, die betroffene Produkte gekauft haben, können diese in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben. Der Kaufpreis wird in der Regel erstattet. Danone kündigte an, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten und weitere Informationen bereitzustellen, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Behörden eingeschaltet
Die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden wurden über den Rückruf informiert und begleiten die weiteren Schritte. Parallel laufen Untersuchungen, um die mögliche Ursache der Verunreinigung zu klären. Auch wird geprüft, ob weitere Produkte betroffen sein könnten.
Verunsicherung bei Eltern
Der Rückruf sorgt bei vielen Eltern für Verunsicherung. Experten raten dazu, die Hinweise des Herstellers ernst zu nehmen und ausschließlich geprüfte, unbedenkliche Produkte zu verwenden. Bis zur endgültigen Klärung empfiehlt Danone, auf alternative Babynahrung auszuweichen.








