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Bahnpreise steigen: Flexpreise und Bahncard 100 werden teurer

Spar- und Supersparpreise bleiben stabil, Zeitkarten werden ebenfalls teurer. Neue Preise ab 15. Dezember, Buchung ab 16. Oktober.

Flexpreise bei der Deutschen Bahn werden zum Fahrplanwechsel durschnittlich 5,9 Prozent teurer. (Archivbild)
Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Fahrgäste im Fernverkehr der Deutschen Bahn müssen ab Mitte Dezember zum Teil höhere Preise zahlen. Die Flexpreise steigen im Durchschnitt um 5,9 Prozent, während der Preis für die Bahncard 100 um durchschnittlich 6,6 Prozent erhöht wird, wie der bundeseigene Konzern bekannt gab. Die Preise für die BahnCard 25 und 50 bleiben unverändert. Im Gegensatz dazu werden Zeitkarten im Durchschnitt um 5,9 Prozent teurer.

Auch die Spar- und Supersparpreise bleiben den Angaben zufolge stabil. Von diesen bietet die Bahn pro Fahrt ein bestimmtes Kontingent an. Die Einstiegspreise sollen zum Fahrplanwechsel 17,99 Euro für die Superspar-Tickets sowie 21,99 Euro für die Spartickets betragen. Sind die Kontingente aufgebraucht, müssen Fahrgäste die teureren Flextickets buchen. Die Bahn verweist jedoch darauf, dass acht von zehn Kunden derzeit von den Spartickets profitieren.

Im vergangenen Jahr stieg der Flexpreis um rund 5 Prozent

Die Bahn begründet die Preiserhöhung mit «wirtschaftlichen Herausforderungen und der deutlich gestiegenen Kosten, insbesondere infolge der jüngsten Tarifabschlüsse». Bei den neuen Preisen für die Bahncard 100 werde auch die Preiserhöhung des Deutschlandtickets um neun Euro berücksichtigt.

Die Tickets für den neuen Fahrplan, der ab dem 15. Dezember gültig ist, können ab dem 16. Oktober gebucht werden. Laut der Bahn gelten bis zum 14. Dezember noch die alten Preise.

Im letzten Jahr wurden die Flexpreise der Bahn ebenfalls erhöht, ebenso wie die Bahncard 25. Beides verteuerte sich im Durchschnitt um etwa 5 Prozent. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 stieg der Flexpreis um 6,9 Prozent.

dpa