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Deutscher Urlauber bei Wanderung auf Kreta gestorben

Ein Deutscher Urlauber kommt bei einer Wanderung im bergigen Hinterland Kretas vom Weg ab. Nach mehreren Stunden wird seine Leiche gefunden. Es ist nicht der erste Fall in diesem Jahr.

Seit Juni sind acht Menschen bei Wanderungen in Griechenland ums Leben gekommen. (Symbolbild)
Foto: Petra Otte/dpa

Ein deutscher Tourist im Alter von 60 Jahren ist beim Wandern im bergigen Hinterland von Kreta gestorben. Er war mit seinen zwei Töchtern und einer kleinen Gruppe anderer Menschen unterwegs, als er vermutlich vom Weg abkam und nicht mehr auf Anrufe auf seinem Handy reagierte. Trotz einer stundenlangen Suche, bei der auch Hunde und eine Drohne eingesetzt wurden, konnte er nur tot gefunden werden.

Eine Sprecherin der Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte, dass die Gerichtsmedizin nun die genauen Gründe für den Tod des Wanderers feststellen werde. Laut dem meteorologischen Amt herrschen in der Region des Wanderweges bei Sougia und Tripiti im Westen der beliebten Ferieninsel tagsüber Temperaturen von rund 32 Grad im Schatten. Jedoch steigen die Temperaturen in der Sonne deutlich an.

Warnungen vor Gefahren der Hitze

Es handelt sich nicht um den ersten Fall dieser Art in diesem Jahr. Seit Juni sind bereits acht Menschen bei Wanderungen in Griechenland gestorben. Drei weitere werden noch vermisst. Alle Verstorbenen und Vermissten sind Ausländer im Alter von 55 bis 80 Jahren. Darunter befindet sich auch der britische Moderator Michael Mosley. Der 67-Jährige wurde Anfang Juni auf der Insel Symi als vermisst gemeldet und später tot aufgefunden.

„Behörden, Ärzte und Einwohner betonen regelmäßig die Risiken von Hitze. Ein Hitzschlag kann zu Verwirrung und letztendlich zum Kräfteverlust führen.“

[Tödlicher Wanderunfall auf Kreta,Deutscher Tourist stirbt beim Wandern im Gebirge. Hitzegefahr in der Region.],Die Gerichtsmedizin untersucht die genauen Todesumstände. Hitze war ein Risikofaktor.

dpa