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Deutsche Fußballerinnen und Horst Hrubesch vor Vorrundenabschluss bei Olympia

Die DFB-Frauen wollen ins Viertelfinale, ohne sich mit Rechenspielen zu belasten. Ein Sieg wäre der beste Weg.

Bundestrainer Horst Hrubesch fordert einen Sieg im letzten Gruppenspiel.
Foto: Daniel Cole/AP/dpa

Die deutschen Fußballerinnen und Horst Hrubesch wollen sich vor dem Vorrundenabschluss gegen Sambia bei Olympia nicht groß mit Rechenspielen herumschlagen. «Mir ist egal, ob ich Dritter werde oder Erster oder Zweiter – ich will ins Viertelfinale. Und alles andere interessiert mich eigentlich nicht», sagte der Bundestrainer vor dem letzten Gruppenspiel am Mittwoch (19:00 Uhr/ARD und Eurosport) in Saint-Étienne. «Am besten wir gewinnen, dann werden wir sehen, wie es weitergeht.» 

Für die DFB-Frauen, die als Tabellenzweite wie Australien drei Punkte haben, sind theoretisch alle vier Platzierungen in der Gruppe B möglich. Die USA haben jedoch nicht nur drei Punkte, sondern auch sechs Tore Vorsprung. Das punktlose Sambia ist zwar Schlusslicht, hat aber immer noch die Chance auf ein Weiterkommen, da die zwei besten Dritten der drei Gruppen die erste K.-o.-Runde erreichen.

Warten auf die Entscheidung im Drohnen-Skandal 

Kanadas Einspruch gegen den Sechs-Punkte-Abzug aufgrund des Drohnen-Skandals macht die Situation noch komplizierter. Die sechs Punkte wurden von den Goldmedaillengewinnerinnen von Tokio 2021 mit zwei Siegen in der Gruppe A zurückerobert. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat für Mittwoch eine Entscheidung angekündigt.

Möglich ist für die deutsche Auswahl – wie schon bei der WM 2023 in Australien – ein Vorrunden-Aus. Auf die Frage nach der Tabellenkonstellation sagte Kapitänin Alexandra Popp: «Ich will gewinnen. Das ist die Marschroute. Klar wissen wir ein Stück weit, wie es aussieht. Wir müssen unsere Hausaufgabe machen und so werden wir es auch angehen.» 

Auch Hrubesch betonte, dass man alles in der eigenen Hand habe. «Ehrlich gesagt beschäftigen wir uns damit nicht groß», sagte Mittelfeldspielerin Janina Minge. «Wenn wir das nächste Spiel gewinnen, dann sieht’s gut aus für uns. Von daher bringt das Rechnen auch nichts.» 

dpa