Ein tragischer Zwischenfall erschüttert Italien: Ein zweijähriger Junge ist gestorben, nachdem ein Spenderherz offenbar falsch gekühlt worden war. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher medizinischer Fehler.
Drama in Italien: Spenderherz falsch gekühlt – Zweijähriger stirbt nach Transplantation

In Italien ist ein zweijähriges Kind nach einer Herztransplantation gestorben. Nach ersten Erkenntnissen soll das Spenderorgan während des Transports nicht korrekt gekühlt worden sein. Das Herz habe dadurch schwere Schäden erlitten.
Organ offenbar unzureichend gekühlt
Medienberichten zufolge wurde das Herz vor der Transplantation über mehrere Stunden transportiert. Dabei soll es zu Problemen mit der vorgeschriebenen Kühlung gekommen sein. Experten gehen davon aus, dass das Organ durch falsche Temperaturbedingungen beeinträchtigt wurde.
Das Kind wurde zwar operiert, doch der Zustand verschlechterte sich kurz darauf dramatisch. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen konnte das Leben des Jungen nicht gerettet werden.
Staatsanwaltschaft ermittelt
Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Es wird geprüft, ob es zu organisatorischen oder technischen Fehlern beim Transport des Organs kam. Auch mögliche Versäumnisse im Ablauf der Transplantation stehen im Fokus.
In Italien gelten strenge Vorschriften für die Lagerung und den Transport von Spenderorganen. Die Kühlkette ist dabei entscheidend, um die Funktionsfähigkeit des Organs zu erhalten.
Krankenhaus unter Druck
Das betroffene Krankenhaus äußerte sich zunächst zurückhaltend und verwies auf laufende Untersuchungen. Interne Prüfungen wurden angekündigt.
Der tragische Tod des Kindes hat landesweit Bestürzung ausgelöst und wirft Fragen zur Sicherheit medizinischer Abläufe im sensiblen Bereich der Organtransplantation auf.








