Ein Mann hat in Taipeh bei einem Angriff mit Rauchgranaten für Panik gesorgt. Dann stach er der Polizei zufolge wild auf Passanten ein.
Drei Tote bei Angriff mit Rauchgranaten und Messer in Taipeh

Bei einem Angriff mit einem Messer in der Hauptstadt Taipeh in Taiwan wurden mindestens drei Personen getötet und mindestens elf weitere verletzt. Laut Polizeiangaben ist auch der mutmaßliche Täter tot. Zunächst setzte der Mann in der Nähe eines Ausgangs des Hauptbahnhofs von Taipeh Rauchgranaten ein, was Panik auslöste. Danach begab er sich in ein nahe gelegenes Geschäftsviertel und griff wahllos Passanten mit einem Messer an.
Brandstiftungen am selben Tag
Die Fernsehbilder zeigten, wie der Täter auf offener Straße Menschen angriff, während Passanten schreiend flohen. Der Verdächtige, ein 27 Jahre alter Mann, kam ums Leben, nachdem er von der Polizei gestellt und von einem Dach aus größerer Höhe gestürzt war.
Laut Polizeiangaben stand der Mann außerdem im Zusammenhang mit mindestens vier Brandstiftungen am selben Tag. In seiner Wohnung und in einem Hotelzimmer fanden die Ermittler unter anderem Brandbomben sowie einen mutmaßlichen Tatplan in einem Cloud-Speicher. Es gibt keine Hinweise auf Mittäter.
Sicherheitsmaßnahmen sollen erhöht werden
Ministerpräsident Cho Jung-tai hat nach dem Angriff landesweit erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an Bahnhöfen, im U-Bahn-Verkehr, an Autobahnen und Flughäfen angeordnet. Präsident Lai Ching-te kündigte eine schnelle Untersuchung des Falls und weitere Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit an.
Im Jahr 2014 sorgte ein Messerangriff in der U-Bahn von Taipeh für Entsetzen. Zu dieser Zeit wurden vier Menschen getötet und 24 verletzt.








