Das Winterwetter hält an: Aktuell passieren etwa in NRW mehr Unfälle als sonst auf den Straßen. Manche Busse und Bahnen fallen aus. Auch Schulen bleiben zu. Nächste Nacht soll es heftig schneien.
DWD warnt vor Schneefällen: Schulen und Verkehr betroffen

Das Winterwetter mit Schnee, Glätte und Frost beeinträchtigt den Verkehr in Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt heute vor Glatteisgefahr aufgrund örtlichem gefrierendem Sprühregen. Es gibt derzeit Berichte von erhöhtem Unfallaufkommen, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In Gehrde, Niedersachsen (Landkreis Osnabrück), kam ein Autofahrer bei einem Unfall ums Leben – die Polizei schließt Glätte als mögliche Ursache nicht aus.
Gemäß der Warnung des Deutschen Wetterdienstes sind vor allem Ostdeutschland, der Harz und das Gebiet zwischen Bremen und Hamburg betroffen. Es besteht auch die Möglichkeit von Schneeverwehungen. Vor allem in der Nacht zum Freitag wird es zu teilweise starken Schneefällen kommen.
Unterricht fällt in norddeutschen Regionen aus
Schon heute fällt in einigen Regionen Niedersachsens der reguläre Unterricht an Schulen aufgrund des Wetters aus. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Auch auf den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr sollen die Schülerinnen und Schüler heute zu Hause bleiben.
In Hamburg gibt es derzeit teilweise Einschränkungen bei der Müllabfuhr aufgrund von Schnee und Glätte. Gestern Abend wurde der Busverkehr in Saarbrücken vorübergehend eingestellt.
Die Deutsche Bahn (DB) gab bekannt, dass es aufgrund des Wetters bis Samstag zu Verspätungen und Zugausfällen im Fernverkehr kommen wird. Personen, die bereits ein Ticket besitzen, sollten überprüfen, ob sie ihre Reise verschieben können. Tickets können auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Es wird von Behörden und Meteorologen empfohlen: Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sollten Menschen zu Hause bleiben und das Auto nicht benutzen.








