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Sonniges Frühlingswetter lockt ins Freie

Die Natur erwacht mit bunten Frühlingsboten, bevor das Wetter umschlägt und Regen einsetzt. Starke Bewölkung und Gewitter drohen am Dienstag.

Warme Temperaturen luden vielerorts zu einem Sonnenbad ein.
Foto: Thomas Warnack/dpa

Ein ausgedehntes Sonnenbad auf der Parkbank, gut besuchte Cafés und lange Spaziergänge: Das sonnige Wetter mit angenehmen Temperaturen lockte am Sonntag viele Menschen an die frische Luft. An vielen Orten genossen Spaziergänger die Sonne an Seen und Flüssen – beispielsweise am Elbstrand in Hamburg. Die Natur präsentiert die ersten bunten Frühlingsboten wie Krokusse und Gänseblümchen. Bootsverleiher starteten in die neue Saison. Auf dem Großen Wannsee in Berlin waren Wassersportler und Fahrgastschiffe unterwegs.

Einigen Allergikern bereitete das Wetter Probleme. Gemäß dem Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war insbesondere in einigen Regionen in der Mitte eine mittlere Belastung zu verzeichnen.

Mit dem sonnigen und milden Frühlingswetter ist in der neuen Woche allerdings vorerst Schluss. Das verantwortliche Hochdruckgebiet Ingeborg zieht ab und macht Tiefausläufern aus Südwesten Platz, wie Meteorologe Felix Dietzsch vom DWD in Offenbach sagt. «Mit täglichen Höchstwerten von meist zwischen 6 und 13 Grad wird es aber nicht übermäßig kalt.» Und auch nachts sinken die Temperaturen nur noch vereinzelt unter minus zwei Grad. 

Am Montag bleibt das schöne Wetter jedoch noch im Norden und Nordosten bestehen. Der Wetterdienst erwartet die höchsten Temperaturen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen mit bis zu 18 Grad. Es könnte südlich der Donau schon am frühen Montagmorgen regnen, später auch weiter nördlich an Main und Mosel. In den übrigen Teilen Deutschlands verdecken dichte Wolken immer wieder die Sonne.

Der Dienstagmorgen in Deutschland wird von starker Bewölkung und trübem Nebel dominiert. Am Nachmittag kann es örtlich regnen, auch kurze Gewitter sind im Südwesten möglich. Die Temperaturen liegen maximal bei 11 Grad in der Nordwesthälfte und noch bei 16 Grad im restlichen Land.

dpa