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Ein Toter und Verletzte bei Sturm «Alfred» in Australien

Der Wirbelsturm «Alfred» hat sich vor der Ankunft an Australiens Ostküste abgeschwächt. Doch Sorgen bereitet nicht nur der Wind, sondern vor allem der Regen. Ein Mann starb bereits in den Fluten.

Das tropische Tiefdruckgebiet «Alfred» bewegt sich auf Australiens Ostküste zu.
Foto: Dave Hunt/AAP/dpa

Im Zusammenhang mit dem Sturm «Alfred» vor Australiens Ostküste gibt es einen ersten Toten. «Tragische Nachrichten aus New South Wales: Heute Abend wurde bestätigt, dass ein Mann im Hochwasser nahe Dorrigo ums Leben gekommen ist», teilte Australiens Premierminister Anthony Albanese auf der Plattform X mit.

https://x.com/AlboMP/status/1898293510517956871

Laut Medienberichten steht die Identifizierung der Leiche noch aus. Es handelt sich jedoch möglicherweise um einen 61-Jährigen, der am Freitag etwa 25 Kilometer vom Fundort entfernt mit seinem Auto in einen Fluss geraten und mitgerissen worden ist.

Schwerer Unfall bei Militäreinsatz

Laut australischen Medienberichten wurden bei einem Unfall mit zwei Militärfahrzeugen in der Nähe von Lismore südlich von Brisbane auch 36 Angehörige der Streitkräfte verletzt. Acht Militärangehörige erlitten schwere Verletzungen. Sie waren im Einsatz, um bei den Überschwemmungen in der Region zu helfen.

«Alfred» war als Zyklon auf Australiens Ostküste zugesteuert und wurde am Samstag zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herabgestuft. Es befand sich nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes am Samstagnachmittag (Ortszeit) kurz vor der Küste nordöstlich der Millionenmetropole Brisbane und soll in den kommenden Stunden auf Land treffen.

Experten hatten vor allem aufgrund von starken Regenfällen und Überschwemmungen mit großen Schäden gerechnet. Tausende Menschen wurden von den Behörden vorsorglich aufgefordert, die betroffenen Gebiete zu evakuieren.

dpa