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Deutschland: Frost, Sturm und Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr

Herausforderung durch anhaltenden Dauerfrost und Glätte, Warnstreiks sorgen für Einschränkungen im Nahverkehr. Glatteisgefahr am Morgen, Nebelfelder im Süden und Südwesten, unterschiedliche Temperaturen und Windstärken im Land.

Gute Nachrichten für alle, die gerne Schlittschuhfahren gehen: Im Nordosten bleibt es bitterkalt - und viele Seen und gar Flüsse damit gefroren.
Foto: Stefan Sauer/dpa

Der Beginn dieser Woche bietet alles: Es ist frostig, stürmisch und bewölkt in ganz Deutschland, aber auch stellenweise sonnig und vergleichsweise warm mit teilweise zweistelligen Plusgraden.

Die anhaltende Kälte und die daraus resultierende Glätte auf Straßen, Rad- und Gehwegen stellen vielerorts eine Herausforderung dar. Die Gewerkschaft Verdi hat in nahezu allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Es drohen erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.

Weiter Glatteis möglich

Zum Start des Tages müssen die Menschen in einigen Teilen des Landes gemäß dem Deutschen Wetterdienst (DWD) mit örtlichem gefrierenden Regen oder Sprühregen rechnen. Dadurch kann es rutschig werden. Dies betrifft den Nordwesten sowie höhere Lagen im Westen und Südwesten. Am Nachmittag wird die Gefahr von Glatteis geringer, wurde mitgeteilt. Auch in Teilen der westlichen Mitte kann es zeitweise bis in tiefere Lagen glatt werden – hier ist leichter Schneefall zu erwarten.

Wer wegen des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am Morgen mit dem Auto zur Arbeit muss, dürfte in den meisten Regionen gut durchkommen, erläuterte Meteorologin Tanja Egerer am Samstag. Aufpassen sollte man aber trotzdem, da sich vereinzelt Glatteis aufgrund des Regens bilden kann. «Da dies eine eher lokale Geschichte ist, ist entsprechende Vorsicht im Straßenverkehr unabdingbar.»

Laut DWD können auch im Süden und Südwesten bis zur Mitte des Morgens dichte Nebelfelder lokal auftreten.

Bitterkalt hier, vorfrühlingshaft warm da

Während des Tages ist der Himmel über Deutschland wolkig bis stark bewölkt, aber besonders in Vorpommern und im Süden kann es längere Zeit sonnig sein. Nur im Westen gibt es etwas Regen, im Bergland auch teilweise Schnee.

Zu Beginn der Woche bleibt es im Nordosten eisig mit Höchstwerten zwischen -10 und -2 Grad. Laut den Prognosen des DWD sind im übrigen Land Temperaturen von null bis 6 Grad möglich, am Oberrhein sogar 11 Grad.

In Deutschland gibt es auch bei den Windstärken Unterschiede: Während es normalerweise schwach bis mäßig stark weht, müssen Küstenbewohner im Norden mit frischem bis stark böigem Wind rechnen. An den Alpengipfeln im Süden treten Sturmböen auf.

dpa