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Ermittlungen gegen Palliativarzt – Motiv unklar

Bei der Palliativmedizin geht es darum, todkranken Menschen die letzten Monate des Lebens so erträglich wie möglich zu gestalten. Doch ein Arzt in Berlin soll Patienten getötet haben.

Ein Palliativarzt sitzt in Berlin in Untersuchungshaft, weil er vier Seniorinnen getötet haben soll. (Symbolfoto)
Foto: Peter Förster/dpa-Zentralbild/dpa

Im Zuge der Untersuchungen gegen einen Palliativarzt wegen vier toter Patientinnen ist nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft vorerst keine weitere Exhumierung geplant. Bisher wurden die sterblichen Überreste einer Frau geborgen und untersucht. Es muss nun gerichtsmedizinisch geklärt werden, woran die Frauen in allen vier Fällen konkret gestorben sind. Der Sprecher machte keine weiteren Angaben unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen.

Gegen einen 39-jährigen Arzt wird wegen des Verdachts des Totschlags und der Brandstiftung ermittelt. Er wurde am Dienstag in Untersuchungshaft genommen. Laut Staatsanwaltschaft arbeitete der Mediziner seit Jahresanfang im Palliativteam eines Pflegedienstes. Zwischen dem 11. Juni und dem 24. Juli soll er im Rahmen dieser Tätigkeit Frauen im Alter von 72 und 94 Jahren in deren Wohnungen auf bisher unbekannte Weise getötet haben. Anschließend soll er Feuer gelegt haben, um die Taten zu vertuschen.

Suche nach Motiv 

Laut Staatsanwaltschaft befanden sich die schwer kranken Patientinnen zum Zeitpunkt der Tat nicht in einer akuten Sterbephase. Das Motiv des Mannes ist noch unklar. Ein Raubüberfall wird ausgeschlossen, da in den Wohnungen der Patientinnen und im Berliner Ortsteil Plänterwald keine Wertgegenstände fehlen, wie aus den bisherigen Ermittlungen hervorgeht. Auch gibt es bisher keine Hinweise auf eine Tötung auf Verlangen, so die Staatsanwaltschaft.

Hinweis von Pflegedienst 

«Wir können Ihnen sagen, dass der gesamte Sachverhalt für uns unbegreiflich ist und wir zutiefst erschüttert sind», zitierte die «Abendschau» des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) den Pflegedienst. Die vollständige Aufklärung der Vorgänge habe jetzt oberste Priorität. «Und wir kooperieren bestmöglich mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.» Die Polizei hatte zunächst wegen Brandstiftung mit Todesfolge ermittelt. Dabei geriet der Arzt zunehmend in den Fokus. Dazu beigetragen hätten Hinweise des Pflegedienstes, so die Staatsanwaltschaft. 

Die Behörde hat angekündigt, die Akten aller Patientinnen und Patienten zu überprüfen, die der Arzt für den Pflegedienst betreut hat. Ob auch andere Fälle untersucht werden, wurde vom Behördensprecher nicht erwähnt. Laut Medienberichten war der Arzt vor seiner Tätigkeit in Berlin laut Social-Media-Profil in verschiedenen Kliniken und Praxen in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen tätig.

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dpa