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Europaweite Razzia gegen Drogenkriminalität: Elf Haftbefehle

Der Polizei ist ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. Ermittler rückten am frühen Morgen in mehreren europäischen Ländern aus.

Bei europaweiten Durchsuchungen wegen organisierter Drogenkriminalität in mehreren Ländern haben Einsatzkräfte elf Personen festgenommen. (Symbolbild)
Foto: David Young/dpa

Im Rahmen einer europaweiten Aktion gegen organisierte Drogenkriminalität wurden seit Donnerstagmorgen Wohn- und Geschäftsgebäude in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Polen und Spanien durchsucht. „Elf Haftbefehle wurden gegen Verdächtige vollstreckt“, gaben die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW) und die Bonner Polizei bekannt. Eine weitere Person wurde vorläufig festgenommen.

Bei den Durchsuchungen waren mehrere hundert Einsatzkräfte von Polizei und Staatsanwaltschaft beteiligt. Insgesamt wurden 32 Objekte durchsucht, davon allein 25 in Nordrhein-Westfalen, sagte ein Sprecher der Polizei Bonn. Die Maßnahmen und Ermittlungen dauerten am späten Vormittag noch an. Der Schwerpunkt liegt im Raum Köln/Bonn.

Beweismittel wurden gesichert

Hintergrund sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln «in nicht geringer Menge». Ziel der Maßnahmen sei es zudem, Beweismittel und Vermögenswerte zu sichern. Unter anderem seien Kommunikationsmittel gesichert worden, sagte der Polizeisprecher.

Laut Angaben waren die Einsatzorte unter anderem Aachen, Bonn, der Kreis Euskirchen, Köln, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Erft-Kreis und der Rhein-Sieg-Kreis. Zwei Durchsuchungen fanden in Rheinland-Pfalz statt, eine weitere in Baden-Württemberg, sowie sieben Einsätze im Ausland.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft werden am Freitag in Bonn in einer Pressekonferenz weitere Informationen über den Schlag gegen organisierte Kriminalität bekanntgeben.

dpa