Der Vorsitzende Richter betonte die erdrückende Beweislage und das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Tat umfasste brutale Gewalt und einen Mordversuch mit Gift.
Gewaltverbrechen im Landkreis Peine: Ex-Partner zu 13 Jahren Haft verurteilt

Der Ex-Lebensgefährte der 38-Jährigen im Landkreis Peine wurde wegen Totschlags und versuchten Mordes zu 13 Jahren Haft verurteilt, so der Vorsitzende Richter am Landgericht Hildesheim, Rainer de Lippe, in seiner Urteilsbegründung.
«Es besteht kein vernünftiger Zweifel daran, dass Sie der Täter sind», betonte er. Es gebe «unglaublich viele Indizien», die in der Summe erdrückend seien. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Gefängnisstrafe gefordert
Laut Gericht hatte der Landwirt Ende Februar 2025 in einem Wohnhaus in Rietze bei Edemissen 23 Mal mit einem Eisenrohr auf den Kopf der Frau geschlagen und sie die Treppe hinuntergestoßen. Die Mutter von drei Kindern, darunter zwei gemeinsame Kinder, erlitt ein Hirntrauma und Knochenbrüche, auch einen Schädelbruch, und verstarb an Blutverlust.
Einige Tage vor der Tat hatte er bereits versucht, die Frau umzubringen. Er hatte ihre Kaffeemaschine mit dem nicht mehr zugelassenen Insektizid Parathion präpariert. Die 38-Jährige bemerkte jedoch einen merkwürdigen Geruch und eine Verfärbung und trank den Kaffee nicht.
Die Staatsanwaltschaft hatte beantragt, dass eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt wird, während die Verteidigung auf einen Freispruch plädierte. Einer der beiden Verteidiger des 41-Jährigen, Thomas Sörgel, gab bekannt, dass sie gegen das Urteil in Berufung gehen werden.








