Eine verheerende Explosion an einer Tankstelle forderte 7 Todesopfer. Die Suche nach weiteren Unglücks-Opfern geht weiter.
Explosion an Tankstelle – 7 Tote

Nach einer grauenvollen Explosion in einer Tankstelle in Donegal sind sieben Menschen ums Leben gekommen, acht weitere werden im Krankenhaus behandelt.
In den Trümmern sind Spürhunde im Einsatz. Die Polizei hat bisweilen keine Informationen über die vermutete Ursache der Explosion veröffentlicht.
Suche nach Todesopfern geht weiter
Nach der verheerenden Explosion am Freitagnachmittag in der Ortschaft Creeslough, bei der die Applegreen-Tankstelle und der Lebensmittelladen sowie die angrenzenden Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden, lief eine groß angelegte Suchaktion vor Ort.
Die irische Polizei bestätigte am Samstagmorgen vier weitere Todesopfer, nachdem Rettungskräfte von beiden Seiten der irischen Grenze die Nacht hindurchgearbeitet hatten. In einer Erklärung teilte die Garda mit, dass sich die Operation weiterhin in einer „Such- und Bergungsphase“ nach weiteren Todesopfern befinde.
„Es können nun sieben Todesopfer infolge dieses Vorfalls bestätigt werden“, hieß es. Weiter lautete es: „Die Suche und Bergung nach weiteren Todesopfern geht weiter. Acht Personen wurden gestern zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.“
Spürhunde im Einsatz
Unter den Menschen, die sich am Freitagabend an der Absperrung des Unglücksortes versammelt hatten, waren auch Angehörige von Personen, von denen man annahm, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt in den Gebäuden aufhielten.
In den Trümmern sind Spürhunde im Einsatz. In der Nacht zum Freitag wurden alle Maschinen abgeschaltet und die Schaulustigen gebeten, still zu sein, während die Rettungskräfte versuchten, Überlebende unter den Trümmern zu finden.
Der Premierminister, Micheál Martin, sagte, die Nation trauere um die Menschen in Creeslough. Er sagte auch, das Ausmaß der Tragödie habe alle „erschüttert“.
„Es ist absolut verheerend und ziemlich schockierend, was das Ausmaß dieser Tragödie angeht. Eine Explosion, die die Normalität einer Gemeinde zerreißt, mit Menschen, die zum Einkaufen gehen, dem normalen Hin und Her des Lebens“, sagte er gegenüber RTÉ Radio 1.
Schreckliche Tragödie
„Unser Mitgefühl und unsere Herzen sind bei den Familien und Freunden derer, die ihr Leben verloren haben, und bei denen, die verletzt wurden, sowie bei der gesamten Gemeinde. Die Gemeinschaft ist das, was unser Volk ausmacht, und wir sind Zeugen einer schrecklichen Tragödie in einer wunderbaren Gemeinschaft.“
Martin dankte den Rettungsdiensten auf beiden Seiten der Grenze, die bei den Such- und Rettungsarbeiten geholfen haben.
Wir zollen den Rettungsdiensten, die sich in Gefahr begeben haben und alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um die Gemeinschaft zu retten, zu helfen und zu trösten, unsere Anerkennung und danken ihnen von ganzem Herzen“, sagte er. „Wir sind den Rettungsdiensten im Nordwesten und in Nordirland zu großem Dank verpflichtet.
Dank an Rettungskräfte
„Wir sind ihnen zu großem Dank verpflichtet und wir danken ihnen für das, was sie getan haben. Die ganze Nation trauert heute Morgen um die Menschen in Creeslough. Ich denke, jeder ist erschüttert über das Ausmaß des Unglücks. Wir werden sicherstellen, dass alle staatlichen Dienste in den kommenden Tagen und Zeiten für die Menschen in der Gemeinde da sein werden.“
Der Präsident Irlands, Michael D. Higgins, zeigte sich erschüttert über die „schreckliche Tragödie“. „Als Präsident möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich weiß, dass alle Menschen im ganzen Land schockiert sind, als sie von der schrecklichen Tragödie in Creeslough, Co Donegal, erfahren haben“, sagte er.
„Unsere Gedanken sind bei all denjenigen, die davon betroffen sind. Diejenigen, die die Nachricht vom Verlust eines geliebten Menschen erhalten haben, die Verletzten und vor allem diejenigen, die mit Sorge auf Nachrichten über ihre Angehörigen warten. Diese Tragödie ist ein schrecklicher Schlag für eine Gemeinschaft, die eng zusammenhält und in der jeder Verlust und jede Verletzung von jedem Mitglied der Gemeinschaft und weit darüber hinaus empfunden wird.“
„Besondere Anerkennung gebührt den Mitgliedern der örtlichen Gemeinschaft und den Rettungsdiensten auf der ganzen Insel, die so schnell am Ort der Explosion waren und die ganze Nacht hindurchgearbeitet haben. Unsere besten Gedanken und Gebete sind bei den Toten und ihren Familien.“
Die Polizei hat keine Informationen über die vermutete Ursache der Explosion veröffentlicht.








