Tragödie auf See: Mindestens 15 Tote und mehr als 300 Gerettete melden die Behörden auf den Philippinen nach einem Fährunglück. Aber viele werden noch im Meer vermisst.
Fähre sinkt vor Philippinen – 15 Tote und 28 Vermisste

Nach dem Untergang einer Fähre auf den Philippinen werden mindestens 28 Personen im Meer vermisst. Die M/V Trisha Kerstin 3 hatte laut Küstenwache 359 Personen an Bord – 332 Passagiere und 27 Crewmitglieder. Das Unglück ereignete sich in der Nacht (Ortszeit) auf der Route von Zamboanga auf Mindanao zur Insel Jolo.
Unglücksursache noch unklar
Ein Vertreter der örtlichen Küstenwache berichtete von mindestens 15 Toten und 316 Geretteten. Es wird noch nach den vermissten 28 Personen gesucht. Die Ursache der Tragödie nahe der Provinz Basilan, 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, wird derzeit untersucht. Zeugen zufolge war das Meer zu dieser Zeit ruhig.
Aleson Shipping Lines, der Schiffsbetreiber, drückte den Angehörigen der Opfer sein aufrichtiges Beileid aus und bat um Geduld, während die Sucharbeiten fortgesetzt wurden.
Auf den Philippinen ist das Reisen auf dem Wasser ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Das Land besteht aus über 7.000 Inseln. Aufgrund mangelnder Sicherheitsstandards und Überbelegung kommt es häufig zu Unfällen.
Im Jahr 2023 starben fast 30 Menschen bei einem Feuer auf einer Passagierfähre im Süden des Landes. Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich 1987 in den philippinischen Gewässern, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte und mehr als 4.000 Menschen ums Leben kamen.








