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Busunfall im Iran: 28 pakistanische Pilger sterben bei Unglück

23 Verletzte, 14 in kritischem Zustand. Ursache noch unklar. Pakistanische Regierung bietet Hilfe an.

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Jährlich strömen Millionen Pilger für das Trauerfest Arbain in den Irak. (Symbolbild)
Foto: Ameer Al-Mohammedawi/dpa

Mindestens 28 pakistanische Pilger sind bei einem schweren Busunfall im Iran ums Leben gekommen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna wurden 23 weitere Personen verletzt, als sich das Unglück in der zentralen Provinz Jasd ereignete. Von den Verletzten befinden sich 14 in einem kritischen Zustand.

Gemäß der Staatsagentur befanden sich die Pilger am Dienstagabend auf dem Weg in den Irak zum wichtigen schiitischen Gedenkfest Arbain. Es ist noch unklar, wie es zu dem Unfall kam. Ein von Irna veröffentlichtes Foto zeigt einen stark beschädigten Bus, der auf dem Dach liegt, sowie eine teilweise eingestürzte Häuserfront im Hintergrund. Die Toten und Verletzten sollen laut Irna in ihre Heimat nach Pakistan geflogen werden.

Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif bekundete in den sozialen Medien sein Mitgefühl. «Ich habe unsere (diplomatische) Mission in Teheran angewiesen, den betroffenen Familien jede mögliche Hilfe zukommen zu lassen», schrieb Sharif auf der Plattform X.

Arbain ist eine schiitisch-islamische Gedenkzeremonie, die 40 Tage nach dem Aschura-Fest stattfindet und bei der der Märtyrertod von Imam Hussein, Enkel des Propheten Mohammed, und seinen Gefährten in der Schlacht von Kerbala im Jahr 680 betrauert wird. Damals waren Streitigkeiten über die rechtmäßige Nachfolge Mohammeds entbrannt. Aus diesem Konflikt entstanden schließlich mit den Sunniten und Schiiten die beiden großen Strömungen des Islams. Jährlich strömen dafür Millionen Schiiten aus aller Welt in den Irak.

Im Iran gibt es vor allem während der Reisezeit regelmäßig schwere Unfälle.

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dpa