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FC Bayern lässt Punkte liegen – Leverkusen hofft auf Titelverteidigung

Die Münchner mussten sich bei Union Berlin mit einem 1:1 begnügen. Leverkusen könnte sich am Sonntag näher an die Spitze heranarbeiten.

Benedict Hollerbach überwindet Bayern-Keeper Jonas Urbig.
Foto: Andreas Gora/dpa

Vier Tage nach dem Erreichen des Champions-League-Viertelfinals hat der FC Bayern in der Bundesliga zwei Punkte abgegeben und damit Bayer Leverkusen etwas Hoffnung auf die Titelverteidigung gegeben. Die Münchner spielten gegen Abstiegskandidat Union Berlin nur 1:1 (0:0). Dadurch könnte Leverkusen mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart am Sonntag auf sechs Punkte herankommen.

Hinter dem Spitzenduo bleibt der FSV Mainz 05 nach dem 2:2 (1:0) im Verfolgerduell mit dem Fünften SC Freiburg auf dem dritten Platz. Eintracht Frankfurt kann mit einem Sieg in Bochum aber noch nach Punkten gleichziehen. Die Europacup-Teilnahme hat auch Borussia Mönchengladbach nach dem 4:2 (2:2) bei Werder Bremen wieder im Blick. Auf dem Vormarsch ist auch weiterhin der FC Augsburg, der den VfL Wolfsburg 1:0 (0:0) besiegte.

Sané-Führung reicht den Bayern nicht

In Berlin vereitelte Benedict Hollerbach den Bayern mit seinem Ausgleichstor den bereits fest eingeplanten Sieg (83. Minute). Kein gutes Bild gab der stellvertretende Neuer Jonas Urbig ab, den die Münchner im Winter vom Zweitligisten 1. FC Köln verpflichtet hatten. Der Rekordmeister war durch Leroy Sané in Führung gegangen (75.). Für die Berliner war dies ein wichtiger Punktgewinn, insbesondere da sich die Situation im Abstiegskampf nach dem 1:0 des FC St. Pauli gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Freitag weiter verschärft hat.

Der Star des turbulenten Spiels in Bremen war der Gladbacher Alassane Plea, der gleich drei Tore erzielte. Der Franzose brachte sein Team früh per Foulelfmeter (7.) in Führung. Nach seinem zweiten Treffer (28.) glich Werder durch Romano Schmid (39.) und André Silva per Foulelfmeter (45.+1) aus, bevor Plea erneut traf (47.). Den Schlusspunkt setzte Nationalstürmer Tim Kleindienst (81.), der kurz vor Ende die Gelb-Rote Karte sah (90+2.).

Serie von Atubolu reißt, Dahmen hält weiter die Null

In Mainz endete unterdessen die Serie des Freiburg U21-Nationalkeepers Noah Atubolu. Nach 609 Minuten kassierte der Torhüter wieder ein Gegentor in der Bundesliga, als der Mainzer Stürmer Jonathan Burkardt traf (34.). Die Mainzer konnten trotz einer Roten Karte für Dominik Kohr wegen einer Notbremse (43.) nicht gewinnen, da die Freiburger zweimal ausglichen. Zuerst traf Michael Gregoritsch (58.), dann Lukas Kübler (79.) nach der erneuten Führung der Mainzer durch Andreas Hanche-Olsen (74.).

Im Unterschied zu Atubolu hat der Torwart von Augsburg, Finn Dahmen, seine Serie ohne Gegentor verlängert. Beim Sieg gegen Wolfsburg blieb er erneut ohne Gegentreffer, sodass Dahmen nun schon seit 613 Minuten kein Tor mehr zugelassen hat. Allerdings ist es noch ein gutes Stück bis zum Bundesliga-Rekord des früheren Stuttgarters Timo Hildebrand mit 884 Minuten im Jahr 2003. Für den Sieg Augsburgs sorgte Phillip Tietz mit seinem Tor (53.).

dpa