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Frau in Indonesien bei Krokodil-Attacke getötet

Eine 36-jährige Frau ist in Indonesien offenbar Opfer eines Krokodilangriffs geworden. Nach tagelanger Suche fanden Helfer Überreste der Vermissten im Magen des Tieres. Der tragische Vorfall wirft erneut Fragen zum Zusammenleben von Mensch und Wildtier auf.

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Foto: NF24 / KI

In Indonesien ist eine 36-jährige Frau offenbar von einem Krokodil tödlich attackiert worden. Anwohner fanden später Reste ihres Körpers im Magen des Tieres, wie örtliche Medien berichten. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Flusses, in dem die Frau offenbar Muscheln sammeln wollte. Die Polizei und Dorfbewohner entdeckten das Reptil und schritten ein, als der Schreckensverdacht bestätigt wurde.

Suche und schockierender Fund

Laut Angaben aus lokalen Berichten war die Frau zunächst vermisst gemeldet worden, nachdem sie nicht wie erwartet nach Hause zurückgekehrt war. Bewohner fanden in der Folge eine Sandale und Teile ihres Körperschmucks am Flussufer, was die Sorge um ein Unglück verstärkte. Später wurde tatsächlich ein Krokodil in der Nähe gesichtet, das daraufhin getötet und seziert wurde – im Inneren fanden Helfer dann Überreste der 36-Jährigen.

Gefährliche Nähe von Menschen und Wildtieren

Indonesien ist für seine große Artenvielfalt bekannt, darunter mehrere Krokodilarten wie das Leistenkrokodil (Crocodylus porosus), die sowohl in Süß- als auch Brackwasser leben und als größte heute lebende Art gelten. Diese Reptilien kommen in Flussmündungen, Sümpfen und Mangroven vor und können auch in der Nähe menschlicher Siedlungen auftauchen.

In vielen ländlichen Regionen Indonesiens kommt es immer wieder zu Zwischenfällen zwischen Menschen und großen Raubtieren – nicht nur Krokodilen, sondern auch Schlangen. In mehreren Fällen wurden Menschen etwa von Pythons verschlungen oder bei Begegnungen mit Reptilien schwer verletzt oder getötet.

Reaktionen vor Ort und Sicherheitsfragen

Die Dorfgemeinschaft reagierte bestürzt auf den Vorfall. Solche Angriffe werfen Fragen zum Zusammenleben von Menschen und Wildtieren auf, gerade in Regionen, wo Siedlungen und natürliche Lebensräume eng aneinandergereiht sind. Behörden betonen, wie wichtig Wachsamkeit beim Aufenthalt in der Nähe von Flüssen und Feuchtgebieten ist und raten zur Vorsicht, wenn sich Menschen in Gewässernähe aufhalten.

Krokodilangriffe in Indonesien

Solche Fälle sind in Indonesien nicht isoliert: Immer wieder werden Attacken durch Krokodile gemeldet, bei denen Menschen verletzt oder getötet werden. Besonders gefährlich sind dabei größere Exemplare, die bis zu mehreren Metern lang werden können. Experten raten dazu, natürliche Gewässer mit bekannten Reptilienvorkommen zu meiden und Sicherheitsabstände einzuhalten.

bh
Quellen: Bild.de