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Gans und Geschenke: Frank Zander empfängt Hunderte Gäste

Seit 1995 richtet der Schlagerstar jedes Jahr ein Weihnachtsessen für Bedürftige aus. Bei der Veranstaltung in Berlin kellnern Promis. Und viele Menschen wollen freiwillig helfen.

Seit 1995 organisiert der Sänger Frank Zander Weihnachtsessen für Arme und Obdachlose.
Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Schlagerstar Frank Zander und seine Familie haben kurz vor den Feiertagen Hunderte von Menschen zum traditionellen Weihnachtsessen für Obdachlose und Bedürftige empfangen. Marcus Zander, der Sohn des Sängers, sagte: „2.500 Bändchen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden ausgegeben, und sie sind wohl auch alle da.“

Eine Änderung gab es dieses Jahr bei der Veranstaltung im Estrel Hotel in Neukölln: Die Taschen mit Geschenken wurden bereits vor dem Essen mit Gänsebraten ausgegeben anstatt wie zuvor am Ende der Veranstaltung, sagte Marcus Zander. Dadurch konnte jeder entspannt mit seinem Platz nehmen. Unter anderem wurden Schlafsäcke, Hygiene-Artikel und bei Bedarf auch Tierfutter verschenkt.

Wegner und Giffey als Kellner

Schlagersänger Frank Zander organisiert seit 1995 das Weihnachtsessen zusammen mit seiner Familie und mit Unterstützung von Freunden, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Auch in diesem Jahr waren viele prominente Kellner angemeldet, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und seine Vorgängerin Franziska Giffey (SPD), Hertha-Präsident Fabian Drescher, Entertainer Wolfgang Lippert und verschiedene Sportler.

Es hatten sich so viele freiwillige Helfer interessiert, dass sie ausgelost werden mussten: Es gab rund 750 Anmeldungen. Für das Bühnenprogramm waren die Band Atemlos, Annemarie Eilfeld, Mitch Keller, Nino de Angelo und Nicole angekündigt.

Engagement gewürdigt

Zander hat vor Kurzem eine eigene Stiftung mit der Caritas gegründet. Er ruft weiterhin zu Spenden auf. Für sein Engagement erhielt der Berliner das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Sohn Marcus das Bundesverdienstkreuz am Bande. In ganz Deutschland finden mittlerweile auch viele andere Weihnachtsfeiern für Obdachlose statt.

dpa