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ICE rast einfach durch: Zugführer vergisst Halt in Straubing!

Kurioser Bahn-Fail in Bayern – Reisende bleiben am Gleis zurück, Bahn entschuldigt sich für „menschlichen Fehler“ Ein ICE, der nicht hält – obwohl er sollte? Genau das ist am Mittwoch im bayerischen Straubing passiert. Der ICE 1049 rauschte mit voller Geschwindigkeit am Bahnhof vorbei – und ließ die dort wartenden Fahrgäste einfach stehen. Was wie […]

ICE Halt Straubing vergessen
In Straubing wartet man vergeblich: Der ICE 1049 rauscht einfach durch. Die Bahn spricht von einem menschlichen Fehler.
Foto: Depositphotos / Autor huettenhoelscher

Kurioser Bahn-Fail in Bayern – Reisende bleiben am Gleis zurück, Bahn entschuldigt sich für „menschlichen Fehler“

Ein ICE, der nicht hält – obwohl er sollte? Genau das ist am Mittwoch im bayerischen Straubing passiert. Der ICE 1049 rauschte mit voller Geschwindigkeit am Bahnhof vorbei – und ließ die dort wartenden Fahrgäste einfach stehen.

Was wie ein schlechter Scherz klingt, war bitterer Ernst für Pendler und Reisende: Der Zug sollte planmäßig um 15:38 Uhr in Straubing stoppen – tat es aber nicht. Die Erklärung der Deutschen Bahn: Der Halt wurde vergessen.


„Ein menschlicher Fehler“ – Bahn zeigt sich zerknirscht

Ein Bahnsprecher erklärte gegenüber der Presse, dass es sich bei dem Vorfall um einen „individuellen Fehler im Betriebsablauf“ gehandelt habe. Konkret: Der Zugführer hatte den Halt nicht auf dem Schirm – und fuhr durch.

Zwar sei der Halt für den ICE auf der Strecke eingeplant, doch offenbar war dieser nicht korrekt im Arbeitsablauf hinterlegt oder übersehen worden. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich schnell Bilder vom leeren Bahnsteig – und ungläubige Kommentare.


ICE 1049 – ein seltener Gast in Straubing

Der betroffene Zug, der von Hamburg-Altona nach Passau fährt, hält nur einmal täglich in Straubing. Diese Verbindung wurde erst vor wenigen Monaten eingerichtet – als Zugeständnis an die Region, die lange auf eine bessere ICE-Anbindung gehofft hatte.

Die Bahn betont, dass es sich um eine Ausnahme gehandelt habe und man den Fall intern aufarbeiten werde.


Fahrgäste sauer – Entschädigungen angekündigt

Für die betroffenen Reisenden war die Situation frustrierend. Einige hatten Anschlusszüge geplant, andere wollten zu wichtigen Terminen. Die Bahn kündigte an, dass alle betroffenen Kunden mit gültigem ICE-Ticket für Straubing eine Entschädigung erhalten sollen.

Die Weiterfahrt war nur mit Verspätung über Regionalzüge möglich – und bedeutete in vielen Fällen Stunden zusätzlichen Reiseaufwands.


Netzreaktionen zwischen Witz und Wut

Auf X (ehemals Twitter) und anderen Plattformen machten sich User Luft:

💬 „ICE fährt einfach durch Straubing. Na dann halt nächstes Mal mit dem Fahrrad.“

💬 „Wartest du noch oder wohnst du schon?“

Viele forderten mehr digitale Sicherungen, damit so ein Vorfall nicht nochmal passiert – etwa automatische Hinweise im Cockpit oder ein akustischer Alarm bei verpassten Stopps.

rb