Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

IFA für Privatbesucher geöffnet – Kanzler zu Gast

Vom Radioempfänger übers Farbfernsehen – die IFA in Berlin hat eine 100-jährige Geschichte. Dieses Jahr steht besonders KI im Fokus der Schau.

KI ist das große Thema der diesjährigen IFA - Kanzler Scholz (2.v.l) bekam bei seinem Rundgang einen sprechenden KI-Helfer für den Alltag vorgeführt.
Foto: Carsten Koall/dpa

Auf der IFA, einer Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte, zeigen dieses Jahr über 1.800 Aussteller ihre neuen Produkte. Heute ist die Messe für Privatbesucher geöffnet. Am Morgen haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bei einem Rundgang besonders über Innovationen für Küche und Haushalt mit KI informiert.

Die technischen Neuheiten werden bis einschließlich Dienstag auf dem Berliner Messegelände präsentiert. Die Veranstalter erwarten mehr als 182.000 Besucherinnen und Besucher. Neben den Produktpräsentationen gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm auf verschiedenen Bühnen – diesen Aspekt der Messe wollen die Veranstalter nach eigenen Aussagen in den kommenden Jahren weiter ausbauen.

Scholz: «Innovation kann unser Leben verbessern»

Scholz, Wegner und Giffey wurden bei ihrem Rundgang unter anderem Waschmaschinen vorgeführt, die durch Künstliche Intelligenz effizienter waschen sollen. Auch an einem Backofen mit Gericht-Erkennung sowie einem Gefrierschrank mit neuer Vakuumtechnik kamen die drei Politiker vorbei. Ein Start-up präsentierte kleine Sensoren für Zimmerpflanzen, die etwa bei zu wenig Wasser oder zu wenig Licht Alarm schlagen.

«Innovation kann unser Leben verbessern und ist die Grundlage für wirtschaftlichen Wohlstand und Fortschritt», sagte Scholz. «Vor diesen Veränderungen muss man sich nicht fürchten, sie erleichtern im Wesentlichen unser Leben.» 

Die IFA ist von Montag bis einschließlich Dienstag täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Tagestickets für Privatbesucher (ab 16 Jahren) kosten 17 Euro (Studierende 10 Euro), Kinder zahlen keinen Eintritt.

dpa