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FC St. Pauli beendet Horrorserie mit Sieg gegen Heidenheim

Doppelpacker Martijn Kaars schießt zweimal schnörlos ins Tor, trotz Unterzahl nach Roter Karte für Eric Smith.

Große Freude: St. Paulis Martijn Kaars stellt gegen Heidenheim seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis.
Foto: Marcus Brandt/dpa

Trotz in Unterzahl hat der FC St. Pauli die Trendwende in der Fußball-Bundesliga geschafft. Nach zuvor neun Niederlagen in Serie und einem Unentschieden gewannen die Hamburger das umkämpfte Keller-Duell mit dem 1. FC Heidenheim 2:1 (1:0).

Im Gegensatz dazu verlor der Stadtrivale Hamburger SV am 14. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim deutlich mit 1:4 (0:2). Der VfL Wolfsburg feierte einen 3:1 (3:1)-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt gewann gegen den FC Augsburg mit 1:0 (0:0).

Martijn Kaars beendet St. Paulis Horrorserie

Das Ende der Horrorserie des FC St. Pauli wurde durch den Doppelpack von Martijn Kaars besiegelt (35. Minute/53.), der zweimal den Ball direkt ins Tor schoss. Aufgrund der Roten Karte für Eric Smith (45.) kurz vor der Halbzeitpause mussten die Gastgeber die gesamte zweite Hälfte mit einem Spieler weniger bestreiten. Marvin Pieringer (64.) verkürzte für den 1. FC Heidenheim.

Das Team von Heidenheims Coach Frank Schmidt rutschte durch die Niederlage in der Tabelle wieder auf einen direkten Abstiegsplatz. Der punktgleiche FC St. Pauli sprang dank des besseren Torverhältnisses auf Relegationsplatz 16.

HSV geht bei der TSG Hoffenheim unter

Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen erlitt der HSV einen Rückschlag und wartet weiterhin auf einen Auswärtssieg in dieser Bundesliga-Saison. Grischa Prömel (8. Minute), Ozan Kabak (31.), Tim Lemperle (65.) und Fisnik Asllani (72.) erzielten die Tore für Hoffenheim. Rayan Philippe (82.), der in der Nachspielzeit einen Elfmeter über das TSG-Tor schoss, sorgte für den Ehrentreffer der Gäste.

Wimmer trifft doppelt für Wolfsburg

Patrick Wimmer (4./34.) und Mohamed Amoura (30.) waren die Torschützen, die den VfL Wolfsburg zum Sieg in Mönchengladbach führten. Ein Eigentor von Konstantinos Koulierakis (22.) sorgte für den vorübergehenden Ausgleich der Gastgeber.

Wolfsburgs Interimstrainer Daniel Bauer sammelte so weitere Argumente für eine Beförderung zum Chefcoach. Die Borussia, die in den vorangegangenen fünf Bundesliga-Spielen 13 von 15 möglichen Punkten geholt hatte, enttäuschte über große Teile des Spiels.

Doan beendet Frankfurts Flaute

Die Frankfurter konnten dank eines mühevollen Heimsiegs ihre sportliche Flaute beenden. Trotz vorheriger Niederlagen beim FC Barcelona (1:2) und in Leipzig (0:6) gewann das Team von Trainer Dino Toppmöller gegen den FC Augsburg und blieb somit in Reichweite der Champions-League-Plätze. Das Tor des Tages erzielte Ritsu Doan in der 68. Minute vor 58.300 Zuschauern.

dpa