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RB Leipzig trennt sich von Trainer Marco Rose

Der Club sucht nach einem neuen Impuls für die verbleibenden Spiele, um die Saisonziele zu erreichen.

Marco Rose bei der Niederlage in Mönchengladbach.
Foto: Federico Gambarini/dpa

RB Leipzig hat sich von seinem Trainer Marco Rose getrennt, nachdem der Club einen Abwärtstrend in der Fußball-Bundesliga erlebt hat und um die Champions League zittert. Der 48-Jährige musste einen Tag nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach seinen Posten räumen, wie der Club mitteilte. Auch die Co-Trainer Alexander Zickler, Marco Kurth und Frank Geideck sowie Frank Aehlig (Leiter Lizenzspieler) müssen gehen.

«Wir haben sehr lange an die Konstellation mit Marco und seinem Team geglaubt und bis zuletzt alles versucht, gemeinsam die Trendwende zu schaffen. Angesichts der Entwicklung und der ausbleibenden Ergebnisse sind wir allerdings fest davon überzeugt, dass wir für die verbleibenden Spiele einen neuen Impuls benötigen, um unsere Saisonziele zu erreichen», sagte Sportchef Marcel Schäfer.

Es war anscheinend unerheblich, dass das Pokal-Halbfinale bereits am Mittwoch in Stuttgart stattfindet. Die Liste der Mängel der Leipziger war auch in Mönchengladbach wieder offensichtlich. Der Club plant, zeitnah bekannt zu geben, wer auf der Bank in Stuttgart sitzen und das Team bis zum Ende der Saison betreuen wird.

Nur Nagelsmann und Rangnick besser

Rose war einer der erfolgreichsten Trainer in Leipzig, mit einem Pokalsieg und einem Durchschnitt von 1,86 Punkten in 125 Spielen. Nur Domenico Tedesco, Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick hatten in der Bundesliga-Ära des Vereins eine bessere Punktebilanz.

Rose wurde im September 2022 als Tedescos Nachfolger eingestellt und hatte zuletzt einen Vertrag bis Sommer 2026. Nach Marsch und Tedesco ist Rose der dritte Trainer in Folge, von dem sich Leipzig vorzeitig trennt. Zuvor wurde Nagelsmann von Bayern München abgeworben.

Bereits Ende des vergangenen Jahres, als im November kein einziges Spiel gewonnen wurde und man 1:5 gegen den VfL Wolfsburg verlor, stand Rose vor dem Aus. Zu dieser Zeit soll der neue globale Fußballchef Jürgen Klopp sich für seinen früheren Spieler eingesetzt haben. Zuletzt hatte auch Schäfer betont, an Rose festhalten zu wollen. Dies änderte sich nun mit dem Auftritt in Gladbach.

dpa