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Letztes Todesopfer in gesunkener Jacht entdeckt

Vier Tage nach dem Untergang der «Bayesian» sind alle Toten gefunden – auch die Tochter des Milliardärs Mike Lynch. Inzwischen mehren sich die Vorwürfe gegen den Kapitän.

Mike Lynch wird von Boulevardmedien in seiner Heimat gern als «britischer Bill Gates» bezeichnet. (Archivbild)
Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa

Nach dem Untergang einer Luxusjacht vor der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien sind nun alle Todesopfer gefunden worden. Als Letztes wurde nach vier Tagen Suche der Leichnam der 18 Jahre alten Tochter des britischen Milliardärs Mike Lynch gesichtet. Die Tote soll aus der «Bayesian» von Spezialtauchern aus 50 Metern Tiefe an die Oberfläche gebracht werden. 

Unter den sieben Todesopfern befindet sich auch der Software-Unternehmer selbst. Lynch, einer der reichsten Briten, verstarb im Alter von 59 Jahren. Seine Ehefrau, die ebenfalls an Bord war, zählt zu den 15 Überlebenden.

Der Milliardär plante, während der Segeltour mit seiner Familie und wohlhabenden Freunden zu feiern, dass er nach langem Rechtsstreit um den Verkauf seines Unternehmens letztendlich vor Gericht gewonnen hatte.

Die Anschuldigungen gegen den Kapitän des riesigen Segelboots, ein Neuseeländer, nehmen aufgrund des Unglücks zu.

[Tragödie vor Sizilien: Alle Todesopfer gefunden],Spezialtaucher bergen Leichnam der 18-jährigen Tochter des britischen Milliardärs aus 50 Metern Tiefe.

 

dpa