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Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: Iranische Angriffe auf Bahrain, USA treffen Marineschiff

Der aktuelle Live-Ticker berichtet über die eskalierenden Spannungen im Iran und den Nahen Osten, einschließlich drohender Gespräche zwischen dem iranischen Außenminister und Wladimir Putin sowie militärischer Angriffe in der Region. Ölpreise steigen aufgrund der Konflikte, während der Iran Inter…

Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: Iranische Angriffe auf Bahrain, USA treffen Marineschiff
Echo Media Group / KI

Angriff auf den Iran im Liveticker

📅 12.09.2026

+++ 00:41 Israel wirft Hisbollah Bruch des Waffenstillstands vor +++

Der israelische Militärsprecher Avichay Adraee beschuldigt die Hisbollah auf X, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Dies sei geschehen, ‘um unsere Streitkräfte daran zu hindern, die Zerstörung ihrer Kapazitäten abzuschließen’. Das israelische Militär habe mehr als 100 Ziele der Hisbollah im Libanon angegriffen, wobei ‘Dutzende’ getötet worden seien.


+++ 00:16 US-Kreise: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenruhe +++

Nach US-Angaben haben sich Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon auf eine Waffenruhe geeinigt. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, die Feuerpause solle am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.


📅 11.09.2026

+++ 22:10 Saudi-Arabien schaltet wichtige Pipeline nach Angriffen ab +++

Saudi-Arabien hat eine wichtige Pipeline abgeschaltet, nachdem Angriffe darauf gemeldet wurden. Dies geschieht nach einer Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges, wobei es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen kommt.


+++ 15:16 Bericht: Israel und Hisbollah einigen sich auf Waffenstillstand +++

Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon haben sich nach US-Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagt der Nachrichtenagentur Reuters, die Feuerpause solle am heutigen Freitag um 16 Uhr Ortszeit (also ab 15 Uhr deutscher Sommerzeit) in Kraft treten. Vermittler aus den USA und Katar hatten die Vereinbarung mit Unterstützung des Iran ausgearbeitet.


+++ 14:47 Hisbollah-Vertreter: Iran knüpft US-Gespräche an Waffenruhe +++

Der Iran hat der libanesischen Hisbollah-Miliz zufolge die Fortsetzung von Gesprächen mit den USA an die Umsetzung einer umfassenden Waffenruhe geknüpft. Dies habe die Führung in Teheran der mit ihr verbündeten Miliz mitgeteilt, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Fadlallah fordert zudem die libanesische Regierung auf, direkte Verhandlungen mit Israel abzulehnen, solange die israelischen Angriffe auf Ziele im Libanon andauerten. Washington trage die Verantwortung dafür, dass Israel seine Angriffe einstelle und die Bedingungen des Rahmenabkommens mit dem Iran umsetze, das einen Stopp aller Kämpfe vorsieht, auch im Libanon.


+++ 14:00 Irans Chefunterhändler verweist auf ‘rote Linien’ bei Gesprächen mit den USA +++

Der iranische Chefunterhändler für das Friedensabkommen mit den USA, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf, betont die ‘roten Linien’ Teherans bei den Gesprächen mit Washington. Er erklärt laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, dass man standhaft sei, die vorgegebenen Bedingungen und roten Linien einzuhalten und die Interessen der iranischen Nation zu verteidigen. Ghalibaf fügt hinzu, dass man bewiesen habe, nicht zu zögern, dem Feind eine vernichtende Antwort zu geben, wenn dieser sich exzessiv in seinen Forderungen zeige.


+++ 13:21 Netanjahu: Israels Armee bleibt ‘so lange wie nötig in Sicherheitszone’ im Libanon +++

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt nach dem Tod von vier Soldaten im Süden des Libanon bei Hisbollah-Angriffen eine scharfe Reaktion an. Die vom Iran unterstützte Miliz werde für ihre Attacken einen ‘sehr hohen Preis’ zahlen. Netanjahu erklärt, um die Orte im Norden Israels zu schützen, werde Israels Armee ‘so lange wie nötig in der Sicherheitszone im Süden des Libanon bleiben’. Er fügt hinzu, Israel werde keinen Angriff auf seine Soldaten oder sein Territorium hinnehmen.


+++ 12:32 Politikwissenschaftler Umbach: Trump steht ‘einem viel radikaleren Regime gegenüber’ +++

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende haben noch nicht begonnen und es gibt bereits Verzögerungen. Politikwissenschaftler Frank Umbach sieht zahlreiche Hindernisse und bezweifelt, dass es am Ende überhaupt zu einer Einigung kommt. Er merkt an, dass Trump ‘einem viel radikaleren Regime gegenüber’ stehe.


+++ 11:17 Umfrage: Mehrheit für deutschen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus +++

Sollte der Waffenstillstand im Iran anhalten, würde eine Mehrheit der Menschen in Deutschland einen Einsatz der Bundesrepublik zur Sicherung der Straße von Hormus begrüßen. Laut dem ZDF-‘Politbarometer’ fänden 57 Prozent der Befragten es gut, wenn sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern an einem entsprechenden Einsatz beteiligen würde. 38 Prozent befürworten dies nicht.


+++ 11:16 Huthi erobern Insel in wichtiger Meerenge Bab al-Mandab +++

Nach der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges kommt es seit Anfang Juli wieder zu Angriffen. Die Huthi haben die Insel Majun, auch bekannt als Perim Island, in der Meerenge Bab al-Mandab erobert.


Dieser Ticker wird laufend aktualisiert. Es werden die letzten 100 Meldungen angezeigt.

Hintergrund: Angriff auf den Iran im Liveticker

Wie alles begann: Ein Konflikt eskaliert

Der aktuelle Konflikt, der sich in den letzten Monaten zu einem offenen Krieg zwischen den USA und dem Iran entwickelt hat, wurzelt in einer langen Geschichte von Spannungen und Misstrauen. Ein entscheidender Wendepunkt war der Ausstieg der Vereinigten Staaten unter der Trump-Regierung im Jahr 2018 aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran, dem sogenannten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA). Dieses Abkommen hatte das iranische Atomprogramm im Gegenzug für die Aufhebung von Sanktionen begrenzt. Nach dem US-Ausstieg und der Wiedereinführung harter Sanktionen begann der Iran schrittweise, seine Verpflichtungen aus dem Abkommen zu reduzieren und sein Nuklearprogramm wieder auszuweiten. Die Lage verschärfte sich durch wiederholte Angriffe auf die Schifffahrt im Persischen Golf, Drohnenangriffe und die Unterstützung regionaler Milizen durch den Iran, was zu einer zunehmenden Militarisierung der Region führte. Der offene Krieg begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran.

Die wichtigsten Entwicklungen: Von der Eskalation zum Rahmenabkommen

Seit dem Beginn des Krieges am 28. Februar 2026 gab es eine Reihe von kritischen Entwicklungen. Militärische Aktionen beider Seiten prägten die ersten Monate. Die USA und Israel führten Angriffe auf iranische Militärinfrastruktur, Raketenproduktionsstätten und Marineeinheiten durch, mit dem erklärten Ziel, das iranische Atomprogramm zu stoppen und die Offensivkapazitäten Teherans zu schwächen. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen, auch unter Einsatz seiner Verbündeten in der Region, wie der Hisbollah im Libanon und Huthi-Rebellen im Jemen. Die internationale Gemeinschaft versuchte wiederholt, zu deeskalieren, doch die Fronten blieben verhärtet. Eine bedeutende Wende stellte das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran dar, das Anfang September 2026 erzielt wurde. Dieses Abkommen sollte eine Beendigung der Kampfhandlungen einleiten und die Grundlage für eine umfassendere Lösung schaffen.

Die aktuelle Lage: Waffenruhe unter Beschuss

Trotz des Anfang September 2026 unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Krieges ist die Lage weiterhin äußerst fragil und von anhaltenden Spannungen geprägt. Seit Anfang Juli 2026, also noch vor der offiziellen Einigung, kam es wieder zu Angriffen, die auch nach dem Abkommen nicht vollständig eingestellt wurden. Insbesondere Israel setzt seine Angriffe auf die Hisbollah im Libanon fort, was zu Forderungen der Hisbollah an israelische Grenzbewohner führte, ihre Orte zu räumen. Auch im Iran selbst gab es Berichte über Explosionen im Süden des Landes und Angriffe der israelischen Luftwaffe auf Teheran. Die USA betonen, sich nicht im Krieg mit dem Iran zu befinden, sondern einen “begrenzten Einsatz” zu führen. Gleichzeitig fordern sie vom Kongress erhebliche Mittel zur Deckung der Kriegskosten. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Iran vor den UN-Sicherheitsrat gebracht, was auf anhaltende Bedenken hinsichtlich des Atomprogramms hindeutet. Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ist nun an strikte iranische Auflagen gebunden, was die regionale Schifffahrt beeinflusst.

Was jetzt wichtig ist: Die Zukunft des Abkommens und regionale Stabilität

Die größte Herausforderung liegt nun in der Umsetzung und Stabilisierung des Rahmenabkommens. Die anhaltenden Angriffe und die unterschiedlichen Interpretationen der Vereinbarung durch die beteiligten Parteien zeigen, wie zerbrechlich der Friedensprozess ist. Es wird entscheidend sein, ob die USA und die internationale Gemeinschaft in der Lage sind, Israel zur Einhaltung der Waffenruhe im Libanon zu drängen und den Iran zur vollständigen Kooperation bei der Überwachung seines Atomprogramms zu bewegen. Die Rolle regionaler Akteure und die Frage der Finanzierung des Wiederaufbaus und der Stabilisierung werden ebenfalls von Bedeutung sein. Die Gefahr einer erneuten Eskalation bleibt hoch, insbesondere wenn die vereinbarten Bedingungen nicht eingehalten werden oder neue Provokationen auftreten. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob das Rahmenabkommen den Weg zu einer dauerhaften Deeskalation ebnen kann oder ob die Region in einen weiteren Zyklus der Gewalt zurückfällt.

Bildquelle: Echo Media Group / KI

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Ronny Winkler