Union Berlin führte er einst von der 2. Liga in die Champions League. Bei seiner Rückkehr darf Urs Fischer lange auf drei Punkte mit Mainz hoffen – ohne Erfolg. Freiburg dreht das Spiel gegen den HSV.
Mainz verspielt Sieg bei Fischer-Rückkehr – HSV verliert

Urs Fischer verpasste bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte mit Schlusslicht FSV Mainz 05 einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Trotz einer 2:0-Führung musste sich der Schweizer Trainer mit seinem neuen Club in Köpenick mit einem 2:2 (1:0) zufriedengeben. Damit warten die Mainzer weiterhin auf ihren ersten Sieg in der Fußball-Bundesliga seit fast vier Monaten.
Der 1. FC Heidenheim sammelte nur einen Punkt im Kampf um den Ligaverbleib, als er beim 2:2 (2:1) gegen den Aufsteiger 1. FC Köln zweimal eine Führung verspielte. Auch nach dem siebten Spiel in Serie ohne Sieg bleiben die Rheinländer in der gefährdeten Zone. Das gilt auch für den Mitaufsteiger Hamburger SV, der beim SC Freiburg 1:2 (0:0) verlor.
Die Mainzer führten bereits mit 2:0 durch Tore von Nadiem Amiri (30.) und dem Ex-Berliner Benedict Hollerbach (69.), aber Woo-Yeong Jeong (77.) und Danilho Doekhi (85.) sicherten den Gastgebern noch einen Punkt. Mainz liegt jetzt drei Punkte hinter Heidenheim und dem FC St. Pauli.
Am Samstag mussten die Hamburger unfreiwillig pausieren, da das Spiel gegen RB Leipzig wegen des Schneechaos im Norden abgesagt wurde. Das Gleiche galt für das Spiel zwischen Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim. Am Freitag endete das Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund zum Auftakt des 16. Spieltages 3:3 (1:1).
Herzlicher Empfang für Fischer
Fischer, der fünfeinhalb Jahre lang erfolgreich an der Alten Försterei gearbeitet hatte, wurde bei seiner Rückkehr herzlich begrüßt. Vorher hatte er bereits humorvoll von dem obligatorischen Spaziergang zur Spielvorbereitung erzählt, bei dem er die Freude der Menschen in Berlin-Köpenick über das Wiedersehen dutzendfach erlebt hatte.
In Heidenheim erzielten Marvin Pieringer mit einem traumhaften Fallrückzieher (15.) und Julian Niehues (26.) zweimal die Führung für die Gastgeber. Allerdings konnte der FC durch Tore von Eric Martel (18.) und dem eingewechselten Jungstar Said El Mala (48.) jeweils ausgleichen. Vor dem Spiel hatte es bei den Kölnern noch Unruhe gegeben, weil Luca Waldschmidt und Florian Kainz aus dem Kader gestrichen worden waren.
Elfmeter sorgt für die Wende
Der Hamburger SV hatte in Freiburg durch ein Tor von Luka Vuskovic die Führung übernommen (48.), aber die Freude war von kurzer Dauer. Nach einem Foul von Daniel Elfadli, der dafür auch die Gelb-Rote Karte sah (51.), gab es Elfmeter für die Gastgeber. Vincenzo Grifo war wie gewohnt erfolgreich (53.). Den Sieg für Freiburg sicherte Igor Matanovic (83.).








