Erschütternde Zahlen nach brutaler Gewalt: Bewaffnete Angreifer haben ein Dorf im nigerianischen Bundesstaat Kwara nahezu ausgelöscht. Das Rote Kreuz spricht von mindestens 162 Todesopfern.
Massaker in Nigeria: Rotes Kreuz bestätigt 162 Tote nach Angriff auf Dorf in Kwara

Eine grausame Gewalttat erschüttert Nigeria. In einem Dorf im Bundesstaat Kwara haben bewaffnete Angreifer ein Massaker angerichtet. Nach Angaben des Rotes Kreuz wurden mindestens 162 Menschen getötet. Ganze Familien sollen ausgelöscht worden sein. Die Tat zählt zu den schwersten Angriffen auf Zivilisten in der Region seit Jahren.
Bewaffnete Angreifer verwüsten Dorf
Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Täter in das Dorf ein und gingen mit extremer Gewalt gegen die Bevölkerung vor. Häuser wurden in Brand gesetzt, Bewohner auf der Flucht verfolgt und wahllos getötet. Augenzeugen berichteten von stundenlangem Terror, während Hilferufe ungehört blieben.
Rotes Kreuz bestätigt hohe Opferzahl
Das Rote Kreuz bestätigte nach eigenen Untersuchungen mindestens 162 Todesopfer. Die tatsächliche Zahl könnte noch höher liegen, da weiterhin Menschen vermisst werden. Viele Leichen seien erst Tage nach dem Angriff entdeckt worden. Zahlreiche Verletzte wurden notdürftig versorgt oder in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Ganze Familien ausgelöscht
Besonders erschütternd ist, dass unter den Opfern viele Frauen, Kinder und ältere Menschen sind. Nach Angaben von Helfern wurden ganze Familien getötet. Überlebende schilderten Szenen extremer Brutalität und berichteten, dass kaum jemand verschont wurde.
Sicherheitslage in der Region eskaliert
Der Bundesstaat Kwara gilt seit einiger Zeit als zunehmend unsicher. Bewaffnete Gruppen, darunter kriminelle Banden und Milizen, verüben immer wieder Überfälle auf Dörfer. Trotz militärischer Präsenz gelingt es den Sicherheitskräften bislang nur begrenzt, die Bevölkerung zu schützen.
Behörden unter Druck
Nach dem Massaker wächst der Druck auf die nigerianischen Behörden, entschieden gegen die Gewalt vorzugehen. Menschenrechtsorganisationen fordern eine umfassende Aufklärung des Angriffs sowie besseren Schutz für die Zivilbevölkerung. Auch Hilfsorganisationen warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
Humanitäre Lage dramatisch
Viele Überlebende haben durch den Angriff ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Hilfsorganisationen berichten von einer angespannten humanitären Situation. Es fehlt an medizinischer Versorgung, Nahrung und sicheren Unterkünften. Die Angst vor weiteren Angriffen ist groß.








