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Tödlicher Messerangriff an Universität

Der mutmaßliche Täter hat auf mehrere Menschen eingestochen. Eine Frau starb an ihren Verletzungen.

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Foto: NF24 / Canva

Der Täter soll auf vier Menschen eingestochen haben. Dabei wurde eine Person besonders schwer verletzt und erlag am nächsten Tag ihren Verletzungen.

Nun muss sich der Mörder vor Gericht verantworten. Zu Beginn des Prozesses machte der Beschuldigte noch keine Angaben zu den Vorwürfen.

28-Jähriger tötet Gastdozentin

Ohne eine Aussage des Beschuldigten hat am Dortmunder Schwurgericht der Prozess um eine tödliche Messerattacke an der Hochschule Hamm-Lippstadt begonnen. Der 28-Jährige soll am 10. Juni in einem Uni-Foyer und einem Hörsaal auf vier Menschen eingestochen haben. Eine 30 Jahre alte Gastdozentin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie am Tag darauf starb. Die drei weiteren Opfer überlebten die Angriffe mit zum Teil schweren Verletzungen.

Ein vorläufiges psychiatrisches Gutachten kommt zu dem Schluss, dass der 28-Jährige zur Tatzeit vollständig schuldunfähig war. Der Deutsche leidet demnach an einer paranoiden Schizophrenie und bildete sich damals ein, dass alle Menschen an der Hochschule zu einem Clan gehören, der überwachen und schließlich töten wolle.

Zu Beginn des Prozesses am Donnerstag machte der Beschuldigte noch keine Angaben zu den Vorwürfen. «Je nachdem, wie es ihm geht, wird das aber im weiteren Verlauf der Verhandlung geschehen“, sagte Verteidigerin Ina Klimpke.

Zu Prozessbeginn im Landgericht Dortmund sitzt der Angeklagte neben seiner Verteidigerin Ina Klimke im Gerichtssaal.
Dieter Menne/dpa
dpa