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USA bereitet sich auf Monstersturm vor

Behörden rufen Bewohner auf, zu Hause zu bleiben und Autos stehen zu lassen. Fluggesellschaften stornieren hunderte Flüge aus Sicherheitsgründen.

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Für Millionen Menschen gelten Wetterwarnungen.
Foto: David J. Phillip/AP/dpa

Ein Dutzend Bundesstaaten in den USA hat aufgrund der befürchteten Auswirkungen eines der wohl schwersten Winterstürme der vergangenen Jahre den Notstand ausgerufen. Laut US-Medien gilt die Maßnahme ganz oder teilweise für Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri.

Begleitet von heftigen Schneefällen und eisigen Winden werde sich der herannahende Sturm über eine Entfernung von rund 3.000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst. Medien sprachen von einem «Monstersturm».

Stromausfälle befürchtet

Es wurde in den Medienberichten berichtet, dass Fluggesellschaften bereits Hunderte von Verbindungen vorsorglich abgesagt haben. Passagieren wird die Möglichkeit geboten, kostenlos umzubuchen. Als Vorsichtsmaßnahme haben auch zahlreiche Schulen den Unterricht für Freitag abgesagt.

Es wird auch befürchtet, dass es zu erheblichen Stromausfällen kommen könnte, sei es durch umstürzende Bäume oder weil die oberirdischen Leitungen aufgrund des Gewichts von Blitzeis brechen könnten.

Für rund 160 Millionen Einwohner gelten Wetterwarnungen oder besondere Hinweise. Die Behörden riefen die Menschen auf, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul warnte, die erwartete Kälte könne «absolut tödlich» sein. In Teilen von Minnesota und North Dakota könnten die Temperaturen laut Wetterdienst auf minus 45 Grad Celsius (minus 50 Grad Fahrenheit) fallen.

dpa