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Schüsse in Göppingen: Verbindung zu rivalisierenden Gruppen?

Nach der Gewalttat in Göppingen prüfen Ermittler, ob es einen Zusammenhang zu einer blutigen Auseinandersetzung von rivalisierenden Gruppen gibt. Das Landeskriminalamt ist eingebunden.

Die Hintergründe zu den Schüssen in Göppingen waren in der Nacht zunächst unklar (Foto aktuell).
Foto: Marius Bulling/dpa

Nach der Gewalttat in einer Bar in Göppingen mit einem Todesopfer prüfen die Ermittler, ob es eine Verbindung zu den Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Großraum Stuttgart gibt. Eine Sprecherin des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg bestätigte dies auf Anfrage. Das LKA ist eigenen Angaben zufolge an den Ermittlungen in Göppingen beteiligt, insbesondere bei der Spurensicherung.

Die Polizei teilte mit, dass der mutmaßliche Täter nach Schüssen in einer Bar in der Kommune östlich von Stuttgart immer noch auf der Flucht ist. Ein 29-Jähriger wurde getötet, während zwei weitere Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurden.

Seit dem Sommer 2022 wurde im Großraum Stuttgart auf Menschen geschossen und eine Handgranate explodierte, im Rahmen der blutigen Fehde rivalisierender Gruppen. In den letzten Monaten ist die Anzahl der Zwischenfälle jedoch deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des LKA wurden bisher mehr als 70 mutmaßliche Anhänger verhaftet.

[Verbindung zur Bandenkriminalität? Ermittlungen nach Gewalttat in Göppinger Bar],Ermittler prüfen Zusammenhang zu rivalisierenden Banden im Großraum Stuttgart. Mutmaßlicher Täter weiter auf der Flucht, ein Toter und zwei Verletzte.

 

dpa