Die königliche Familie bleibt dem Prozess fern, verfolgt ihn jedoch aufmerksam. Høiby bestreitet die Anschuldigungen zu den Sexualdelikten entschieden.
Haakon und Mette-Marit fern vom Gerichtsprozess ihres Sohnes

Norwegens Kronprinz Haakon (52) und seine Frau, Kronprinzessin Mette-Marit (52), werden dem Beginn des Gerichtsverfahrens gegen Marius Borg Høiby (29) in der nächsten Woche nicht beiwohnen. Der Sohn der Kronprinzessin ist in 38 Punkten angeklagt – darunter Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen und Körperverletzung.
«Wir haben uns entschieden, im Gerichtssaal nicht anwesend zu sein und uns auch nicht über den Prozess zu äußern», sagte Kronprinz Haakon dem norwegischen Fernsehen. Natürlich würden er und seine Frau die Verhandlung trotzdem mitverfolgen. Mette-Marit habe eine private Reise geplant.
Kronprinzessin Mette-Marit plant private Reise
Im Sommer 2024 gab Høiby zu, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gewalttätig gegenüber seiner damaligen Freundin geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. „Vor allem die Anschuldigungen zu den Sexualdelikten bestreite er aber entschieden“, sagte später einer seiner Verteidiger.
«Natürlich denken wir viel an alle Betroffenen in dem Fall», sagte Kronprinz Haakon dem Sender NRK. «Ich weiß, dass es viele gerade schwer haben.» Er habe Vertrauen darin, dass die Gerichtsverhandlung «ordentlich und gerecht» ablaufen werde. «Marius Borg Høiby ist kein Teil des Königshauses, aber er ist ein wichtiger Teil unserer Familie und ein Bürger Norwegens», sagte Kronprinz Haakon weiter. «Deshalb hat er dieselbe Verantwortung wie alle anderen, aber auch dieselben Rechte.» Für den Prozess sind zunächst 24 Verhandlungstage bis zum 13. März vorgesehen.
Kronprinz Haakon: Høiby «ist ein wichtiger Teil unserer Familie»
Høiby stammt aus einer früheren Beziehung der Kronprinzessin. Zusammen mit Thronfolger Haakon hat Mette-Marit zwei weitere Kinder: die Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20). Høiby gehört zwar zur Königsfamilie, trägt aber keinen Prinzentitel und ist auch kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses.








