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Vize-Regierungschef: Mutmaßlicher Nazi-Anschlag verhindert

Riesenschreck in Essen: Statt Unterricht gibt es einen Großeinsatz der Polizei an zwei Schulen. Kurz darauf der Verdacht: Ein 16 Jahre alter Gymnasiast plante womöglich eine Straftat.

Polizeieinsatz vor einem Gymnasium in Essen.
Foto: Markus Gayk/TNN/dpa

Nach Angaben von NRW-Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) ist in Essen ein mutmaßlicher Nazi-Terroranschlag verhindert worden. Das teilte Stamp am Donnerstag via Twitter mit.

«Das können wir weder bestätigen noch dementieren wir», sagte eine Polizeisprecherin in Essen. Das NRW-Innenministerium kündigte eine Stellungnahme von Innenminister Herbert Reul (CDU) im Laufe des Tages an.

Nach dpa-Informationen gibt es Hinweise auf rechte Tendenzen bei dem Jugendlichen. Es wurde demnach ein Manifest gefunden, in dem er sich über mehrere Menschen auslässt, die er nach eigenen Angaben hasst.

Die Polizei in Essen ermittelt wegen möglicherweise geplanter Straftaten an zwei Schulen gegen einen 16-Jährigen. «Wir können bestätigen, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 16-jährigen deutschen Schüler des Don-Bosco-Gymnasiums handelt», hieß es von der Polizei.

Eine Polizeisprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, das SEK habe am frühen Morgen die Wohnung des Gymnasiasten durchsucht. Zuvor hatten darüber «Bild.de» und «NRZ» berichtet.

Die Polizei hat derweil bei der Durchsuchung der Wohnung des 16 Jahre alten Schülers Speere und Stichwaffen sichergestellt. Polizisten hätten die Waffen und mehrere Kartons aus der Wohnung im Dachgeschoss eines Hauses in einen Lieferwagen getragen, berichtete ein dpa-Fotoreporter am Donnerstag.

dpa