Der reichste Abgeordnete Russlands ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Er soll aus dem Fenster eines Hotels gestürzt sein.
Putin-Feind stirbt durch Fenstersturz

Putins Feinde sterben immer wieder unter mysteriösen Umständen. Diesmal trifft es einen millionenschweren Unternehmer und ein wichtiges Partei-Mitglied von „Einiges Russland“.
Dieser ist an den Folgen eines ungewöhnlichen Sturzes – aus einem Hotel in Indien – gestorben. Zuvor war er nach Indien gereist, um seinen bevorstehenden 66. Geburtstag zu feiern.
Pawel Antow ist tot – Reichster Abgeordnete Russlands gestorben
Der reichste Abgeordnete Russlands, Pawel Antow, starb in Indien nach einem Sturz aus dem dritten Stock eines Hotels, so die unabhängige ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN. Der Todesfall reiht sich in eine lange Liste toter russischer Oligarchen ein.
Die Umstände von Antows Tod sind nach wie vor unklar. Der Millionär war in Begleitung von drei Personen nach Indien gereist. Am Sonntag wurde seine Leiche in einer Blutlache vor einem Hotel in Raigad gefunden, wo er seinen 66. Geburtstag feiern wollte.
Zuvor war ein Freund des Oligarchen in seinem Hotelzimmer bewusstlos inmitten von Alkoholflaschen aufgefunden worden. Der Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Millionenschwerer Politiker ermordet?
„Forbes“ schätzte Antows Reichtum im Jahr 2018 auf 150 Millionen US-Dollar. Der Politiker gehörte zu denjenigen, die den Angriff auf die Ukraine kritisierten.
Antow kritisierte den Konflikt und die Luftangriffe auf Kiew bereits im Juni. In den sozialen Medien bezeichnete er den Krieg als Akt des russischen „Grauens“. Antow wies auf einen russischen Raketentreffer in Kiew hin und schrieb: „Ein Mädchen wurde unter den Trümmern hervorgezogen, der Vater des Mädchens scheint getötet worden zu sein.“ Daraufhin wurde er heftig kritisiert, was ihn dazu veranlasste, seine Aussagen zurückzunehmen und sich zu entschuldigen.
Mehrere tote Oligarchen
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind mehrere reiche russische Oligarchen unter ungeklärten Umständen gestorben. Im Juli wurde der 61-jährige Transportdirektor von Gazprom, Juri Woronow, tot in einem Swimmingpool aufgefunden.
Im Mai kam der 37-jährige Andrei Krukovsky, Generaldirektor des Gazprom-eigenen Ferienortes Krasnaja Poljana, auf einem einfachen Wanderweg in den Bergen ums Leben. Und dass, obwohl dieser über langjährige Erfahrung im Bergsteigen verfügte.
Ebenfalls im Mai kam der Manager des Lukoil-Konzerns, der 43-jährige Alexander Subbotin, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Vermutlich wurde dieser mit Krötengift vergiftet.








