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Reutlingen: Massive Stromunterbrechung durch mutmaßliche Brandstiftung betrifft Tausende Haushalte

In Reutlingen sind rund 10.000 Haushalte nach einem großflächigen Stromausfall ohne Stromversorgung. Ermittler prüfen Hinweise auf Brandstiftung im Umspannwerk, während die Wiederherstellung der Infrastruktur im Gange ist.

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Stromausfall in Reutlingen: 10.000 Haushalte ohne Stromversorgung
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In der Nacht kam es in Reutlingen zu einem weitreichenden Stromausfall, der mehrere Tausend Haushalte betraf. Der Netzbetreiber Netze BW hat Anzeichen für Brandstiftung im Umspannwerk festgestellt, welches als Hauptursache für den Vorfall gilt. Ermittler entdeckten drei Brandherde, während sowohl der Zaun als auch das Gelände der Anlage erheblich beschädigt wurden. Ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg gab bekannt, dass die Polizei in alle Richtungen ermittelt.

Ermittlungen und Schadenshöhe

Die Ermittlungen werden von Brandsachverständigen des LKA unterstützt, was bei Vorfällen dieser Dringlichkeit üblich ist. Der Stromausfall trat um 1:45 Uhr ein, und bis 7:30 Uhr konnten etwa 50 Prozent der rund 20.000 betroffenen Kunden der Fairnetz GmbH wieder mit Strom versorgt werden. Dennoch sind weiterhin rund 10.000 Haushalte ohne Strom. Der durch den Brand verursachte Schaden beläuft sich auf mehrere Millionen Euro. Der genaue Zeitpunkt, an dem die verbleibenden Haushalte wieder mit Strom versorgt werden, ist momentan ungewiss.

Vergleich zu früheren Vorfällen

Der Vorfall in Reutlingen erinnert an frühere Brandanschläge auf die Stromversorgung in Berlin. Am 9. September 2025 wurde ein solcher Anschlag verübt, als zwei Strommasten in einem Technologiepark angegriffen wurden, was zur Unterbrechung der Stromversorgung für etwa 50.000 Haushalte und rund 2.000 Gewerbebetriebe führte. Ein weiterer Vorfall betraf Starkstromkabel in Berlin und ereignete sich am 3. Januar 2026, was noch schwerwiegendere Auswirkungen hatte.

Folgen für die Infrastruktur

Der Stromausfall hat nicht nur die Haushalte betroffen, sondern auch die Telefon- und Internetversorgung in der Region. Die Stadtverwaltung, das Klinikum und die Polizei planen eine Pressekonferenz, um die Öffentlichkeit über die aktuelle Situation und die Hintergründe des Vorfalls zu informieren. Die beiden Energieunternehmen, die das Umspannwerk betreiben, arbeiten eng zusammen, um die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen. Netze BW unterstützt den Wiederaufbau der Infrastruktur.

Zusammenfassung

Die Lage in Reutlingen bleibt angespannt, während die Ermittlungen zur Brandursache und die Wiederherstellung der Stromversorgung voranschreiten. Die Behörden stehen in regelmäßigem Austausch mit den betroffenen Bürgern und informieren über den Fortschritt der Arbeiten.


Quellen: t-online, Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen, Stromausfall in Reutlingen – Verdacht auf Brandstiftung

Bildquelle: depositphotos

TS