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Roboterfußball-WM in Eindhoven: Deutsche Teams mit guten Chancen

Nach dem EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft stehen die Roboter-Teams der HTWK Leipzig und der Uni Bremen im Fokus. Die Leipziger sehen den Titel «greifbarer» als je zuvor.

Das letzte Mal wurde die HTWK im Jahr 2018 in Montreal Weltmeister.
Foto: Sebastian Willnow/dpa

Ein neues Spiel, eine neue Chance: Nur wenige Tage nach dem Ende der Europameisterschaft in Deutschland sind nun alle Augen auf eine andere Art von Fußball gerichtet – die Weltmeisterschaft im Roboterfußball in Eindhoven, Niederlande.

Nach dem bitteren Aus der deutschen Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale gegen Spanien stehen die Chancen auf einen deutschen WM-Titel bei den Robotern ziemlich gut, erzählt Max Polter, Teammitglied der Roboter-Fußballmannschaft der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK). «Es gibt Grund zur Hoffnung. Die herbe 9:0-Niederlage im deutsch-deutschen Finale auf der letzten WM in Bordeaux war schmerzhaft.» 

Revanche gegen Bremen im Blick

Letztes Jahr verloren die Leipziger gegen den Finalgegner B-Human, das Team der Universität Bremen und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Doch das letzte Aufeinandertreffen bei der deutschen Meisterschaft im Frühjahr, das mit einer 4:1-Niederlage endete, gab dem Leipziger Team Mut. «Also von der 9:0-Klatsche sind wir schon mal ein bisschen weg. Geschenkt ist es nicht, aber es ist greifbarer geworden», sagt Polter weiter. 

Das vorherige Spiel sei wesentlich ausgeglichener gewesen, obwohl einige Torchancen unglücklich vergeben wurden. Außerdem seien die neuen HTWK-Roboter deutlich stabiler. Die Leipziger wurden zuletzt 2018 in Montreal Weltmeister. Seitdem hat Bremen jedes Jahr den Titel geholt.

Der Code entscheidet

Die HTWK spielt in einer Liga, in der ausschließlich die Software beziehungsweise der Code entscheidend ist. «Wir spielen alle mit baugleichen Robotern», erklärt Polter. In anderen Ligen bauen sich die Teams ihre eigenen Roboter, wobei hier weniger die Software im Vordergrund steht. 

Neben den Leipzigern und Bremern sind auch das Hamburger und das Dortmunder Team sehr stark. «Auch das Team Runswift aus Australien ist eigentlich immer vorn mit dabei», sagt Polter.

Zusammenspiel zwischen Mensch und Roboter

Neben dem Hauptwettkampf soll es dieses Jahr auch die sogenannte «Shared Autonomie Challenge» (auf Deutsch: «Gemeinsame Autonomie-Herausforderung») geben, bei der jeweils zwei Roboter gegeneinander antreten. «Allerdings ist nur ein Team vollständig autonom – wird also nicht von einem Menschen gesteuert», erklärt Polter. 

Diese Roboter werden vorab programmiert und spielen mit einem vollautomatischen Code. Auf der gegnerischen Seite wird einer der Roboter von einem Menschen ferngesteuert. Die Herausforderung: der Mensch am Steuer sieht das Spielfeld nicht. Er kann nur die Sensordaten des Roboters auf seinen Laptop streamen und muss anhand dieser Informationen dem Roboter Befehle geben. Die Challenge soll laut Polter vor allem «die Kooperation zwischen Mensch und Maschine beleuchten».

Vorbereitungen auf Hochtouren

Viele Spieler im menschlichen Fußball genießen nun eine wohlverdiente Sommerpause, während die Vorbereitungen im Roboterfußballteam der HTWK Leipzig auf Hochtouren laufen.

Am 17. Juli startet das Turnier in Eindhoven. Laut Polter ist der Titel «auf jeden Fall greifbarer als in den vergangenen Jahren». «Wir haben nichts unversucht gelassen und haben uns ins Zeug gehangen.» 

„Der neue Film von Quentin Tarantino, ‚Once Upon a Time in Hollywood‘, feierte gestern Abend seine Premiere in Los Angeles. Die Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio und Brad Pitt waren auch bei der Veranstaltung anwesend. Der Film spielt im Hollywood der 1960er Jahre und erzählt die Geschichte eines Schauspielers und seines Stuntmans, die versuchen, in der sich verändernden Filmindustrie Fuß zu fassen.“

„Ich habe gestern eine interessante Dokumentation über den Klimawandel gesehen“, sagte Maria. „Es ist erschreckend, wie schnell sich die Erde erwärmt.“

„Die Veranstaltung findet am 15. Juni um 18:00 Uhr im großen Saal statt“, sagte der Sprecher.

dpa