Eine brisante Lage erwartet der Deutsche Wetterdienst. Bis zu 25 Zentimeter Schnee können stellenweise fallen, der Osten muss sich auf Glatteis einstellen.
Schnee und Eis: Große Probleme im Berufsverkehr erwartet

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) steht Deutschland eine brisante Situation bevor, mit bis zu 25 Zentimeter Neuschnee und Glatteis. Der Schneefall wird sich ab heute Nachmittag bis Montag von den Alpen ausgehend in einem breiten Streifen nach Norden ausbreiten, so der DWD.
Laut Meteorologe Markus Übel müssen im morgendlichen Berufsverkehr teilweise erhebliche Behinderungen durch schneebedeckte Straßen erwartet werden. Sowohl auf den Straßen als auch auf den Schienen könnten Probleme auftreten.
Es wird also zwischen 5 und 10 Zentimetern Neuschnee erwartet, an einigen Orten auch bis zu 15 Zentimetern innerhalb von 12 Stunden. Insbesondere im östlichen Baden-Württemberg bis ins westliche und nördliche Franken sind auch örtlich 15 bis 25 Zentimeter möglich.
Glatteis auf Straßen und Gehwegen
Im Osten, etwa in einem Bereich vom Erzgebirge über Brandenburg und Berlin bis nach Vorpommern, ist ab dem Abend mit gefährlichem Glatteis auf Straßen und Gehwegen zu rechnen. Der gefrierende Regen beginnt zunächst in Sachsen, aber in der zweiten Nachthälfte soll sich die Situation langsam entspannen.
Ab dem späteren Abend sind dann Brandenburg und Berlin betroffen – hier droht Glatteis bis in den morgendlichen Berufsverkehr hinein. «Etwa ab Mitternacht ist auch Vorpommern betroffen», erklärt der DWD.
Weitere Schneeglätte im Norden
Am Montag erwartet der Wetterdienst auch tagsüber leichten bis mäßigen Schneefall. «Im Norden kann es auch noch teils kräftig schneien, sodass weiterhin Schneeglätte zu erwarten ist», erklärt Meteorologe Übel. «Auch im Nordosten geht der anfangs gefrierende Regen in Schnee über, sodass auch dort einige Zentimeter Neuschnee möglich sind.»
Der Westen wird größtenteils verschont bleiben. Es werden kaum Niederschläge westlich des Rheins erwartet, während es hier mit zwei bis fünf Grad am mildesten ist, am Oberrhein sind sieben Grad möglich. Der DWD erwartet für die restlichen Landesteile Temperaturen von minus ein bis plus zwei Grad.
Auch während der Nacht auf Dienstag wird es an einigen Orten weiter schneien, jedoch wird die Intensität abnehmen. Es besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit von Glätte durch Schnee, Schneematsch und gefrierende Nässe.








