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Schnee und Glatteis in Teilen Deutschlands angesagt

Im Westen und Norden ist mit Glatteis und Schnee zu rechnen. Vor allem in Niedersachsen dürfte es heute für viele wohl alles andere als ein entspannter Morgen werden.

Wegen des Winterwetters müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands am Mittwochmorgen auf glatte Straßen einstellen.
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Aufgrund des Winterwetters müssen die Menschen in einigen Teilen Deutschlands am Morgen mit glatten Straßen rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Nacht an einigen Stellen vor Glätte durch überfrierende Nässe gewarnt. Bis in den Vormittag hinein könnte es insbesondere in Teilen Niedersachsens bis in die nördliche Mitte vereinzelt Glatteis geben, erklärten die Meteorologen.

In Hessen und Niedersachsen gab es bereits am frühen Morgen zahlreiche Verkehrsprobleme. Auf der A5 im Wetteraukreis und auf der B49 bei Leun blockierten festgefahrene Lastwagen immer wieder die Fahrbahn. Menschen standen teilweise stundenlang im Stau. Im Nordwesten von Niedersachsen gab es allein auf der A1 mehrere Unfälle, teilte das Polizeipräsidium Oldenburg mit. Schwerverletzte wurden zunächst nicht gemeldet.

Chaos in Hessen

Am Dienstag sorgte das Winterwetter in Hessen für Chaos auf den Straßen. Es gab Unfälle und kilometerlange Staus. Der Flugbetrieb am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurde vorübergehend eingestellt, da eine Schneedecke auf den Start- und Landebahnen Ab- und Anflüge zeitweise unmöglich machte.

Der Verkehr staute sich zwischen Raunheim und Idstein auf der A3 zwischenzeitlich auf knapp 30 Kilometern. Es gab auch lange Staus auf den Autobahnen 66, 671 und 643. Mehrere Städte und Kreise stellten den Busverkehr ein.

Teils keine Schule, kein Winterdienst, aber was zu gucken

„Schülerinnen und Schüler müssen heute auch mit witterungsbedingten Unterrichtsausfällen rechnen. In Bremen und großen Teilen Niedersachsens bleiben die Schulen erneut geschlossen.“

Aufgrund eines Warnstreiks der Straßenmeistereien müssen Autofahrer in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Einschränkungen im Winterdienst rechnen. Es wurde jedoch in beiden Bundesländern ein Notdienst eingerichtet, um die wichtigsten Straßen passierbar zu halten.

Derzeit gibt es Probleme für die Schifffahrt an der Ostsee aufgrund von Eis und Wind, aber einige Menschen freuen sich über beeindruckende Naturschauspiele. Am Greifswalder Bodden wurden Eisschollen vom Wind zu Eisbergen aufgetürmt, die mehrere Meter hoch sind. Der DWD sagte für Mecklenburg-Vorpommern ein bis zwei Zentimeter Neuschnee voraus.

dpa