Tödlicher Schulausflug – Viele Kinder starben bei dem Unfall zwischen zwei Bussen.
Schulbus rammt Bus – Viele Tote und Verletzte

Bei einem verheerenden Verkehrsunfall fuhren zwei Busse ineinander, bei einem der Busse handelte es sich um einen Schulbus. Dabei wurden neun Personen getötet und 40 verletzt.
Alle Verletzten, darunter 10 Schwerverletzte, wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Unter den Toten befanden sich tragischerweise fünf Schüler. Nun werden die Hintergründe des Unfalls ermittelt.
Busunfall unter hoher Geschwindigkeit
NEU DELHI (Indien) – Neun Menschen, darunter fünf Schüler, starben, nachdem ein privater Schulbus in Vadakkenchery auf einen staatlichen KSRTC-Bus aufgefahren war. Der Minister für Straßenverkehr teilte mit, dass der Unfall sich am Mittwoch unter hoher Geschwindigkeit gegen 23.30 Uhr ereignet habe.
Der Schulbus, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, fuhr beim Versuch, ein Auto zu überholen, auf das Heck eines Busses der Kerala State Road Transport Corporation (KSRTC) auf.
„Beide Busse kamen daraufhin von der Straße ab. Neun Personen, darunter fünf Schüler und ein Lehrer, kamen bei dem Unfall ums Leben“, sagte er vor den Medien. Der Minister sagte auch, dass der Unfall nach ersten Erkenntnissen auf die hohe Geschwindigkeit des Schulbusses und die Fahrlässigkeit des Fahrers zurückzuführen sei.
Der KSRTC-Bus sei auf dem Weg von Kottarakkara in Kerala nach Coimbatore in Tamil Nadu gewesen und habe 81 Fahrgäste befördert, von denen drei bei dem Unfall ums Leben kamen.
In dem Schulbus befanden sich 42 Schüler und 5 Lehrer der Baselios Vidyanikethan Senior Secondary School, die auf einer Vergnügungsreise waren. Vier der Verletzten wären in einem kritischen Zustand.
Strengere Maßnahmen zur Vorbeugung
In der Zwischenzeit erklärte der Finanzminister des Bundesstaates gegenüber den Medien, dass alle Betroffenen unter Schock über den Vorfall stünden. Es werde eine Untersuchung geben, um herauszufinden, wie und warum der Unfall passierte. Strenge Maßnahmen sollen ergriffen werden, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Eine Kabinettssitzung solle abgehalten werde, um eine Entschädigung für die Familien zu erwägen, die bei dem Unfall Angehörige verloren haben. Den Schülern, die bei dem tragischen Vorfall enge Freunde und einen Lehrer verloren haben, solle eine psychologische Beratung angeboten werden.
Einer der Schüler erzählte einem Fernsehsender, dass der Schulbus mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Daraufhin wäre dieser in die hintere rechte Seite des KSRTC-Busses hineingefahren und sich überschlagen. „Überall war Blut. Wir wissen nicht, was mit einigen unserer Freunde und Lehrer geschehen ist, denen es schlecht ging“, sagte er und brach in Tränen aus.
Eine andere Schülerin berichtete, sie habe sich einen Film angesehen, als sich der Unfall ereignete, und jemand sei auf ihr gelandet, als der Bus umkippte. „Jemand hat mich und ein anderes Mädchen aus dem Bus gezogen. Aber das Mädchen, das neben mir saß, konnte erst viel später herausgezogen werden“, sagte sie. Etwa 40 Personen wurden bei dem Unfall verletzt, so die Polizei.








