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Schwere Waldbrände in Chile fordern 16 Tote

Regierung ruft Katastrophenfall aus. Evakuierung entscheidend für Sicherheit der Bevölkerung.

Über 250 Häuser wurden von den Feuern zerstört.
Foto: Javier Torres/AP/dpa

Bei den schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind laut Sicherheitsminister Luis Cordero mindestens 16 Menschen gestorben. Etwa 50.000 Bewohner der Regionen Biobío und Ñuble wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

«Die Evakuierungsaufforderungen sind entscheidend. Es ist wichtig, dass die Menschen diese befolgen, sobald sie sie erhalten, insbesondere aufgrund der Art und Weise, wie sich das Feuer entwickelt», sagte Cordero.

Regierung erklärt Katastrophenfall

Die Regierung hat den Katastrophenfall für die betroffenen Regionen erklärt. Laut Forstverwaltung wurden bisher über 250 Häuser durch die Feuer zerstört. Fast 100 Quadratkilometer waren von den Bränden betroffen. Hunderte Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen insgesamt 24 Brände.

In Lirquén kam das Feuer von den Hügeln herab und zerstörte ganze Straßenzüge. «Alles ist verbrannt. Das Feuer ist bis zum Meer vorgedrungen. Das habe ich noch nie gesehen», sagte ein Anwohner im Radiosender Cooperativa.

Im Sommer auf der Südhalbkugel ereignen sich in Chile regelmäßig schwere Waldbrände. Im vergangenen Jahr kamen über 100 Menschen ums Leben und etwa 15.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt.

dpa