Borussia Dortmund und RB Leipzig liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den vierten Platz. Frankfurt stoppt Abwärtstrend, Darmstadt geht unter.
Spannung in der Bundesliga hält an

Borussia Dortmund und RB Leipzig kämpfen weiterhin um den vierten Platz in der Fußball-Bundesliga. Der BVB gewann gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:0 (1:0) und führt nach 24 Spieltagen immer noch mit einem Punkt Vorsprung vor RB Leipzig, der beim VfL Bochum mit 4:1 (1:1) siegte.
Im Kampf gegen den Abstieg zeigte sich das Schlusslicht SV Darmstadt 98 völlig von der Rolle und verlor gegen den FC Augsburg mit 0:6 (0:5). Der Vorletzte FSV Mainz 05 bleibt, nachdem er sich mit einem 1:1 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach begnügen musste.
Leverkusen kann Vorsprung auf Bayern ausbauen
Der 1. FC Köln kann durch den Relegationsplatz seinen Vorsprung zu den direkten Abstiegsplätzen weiter ausbauen, muss jedoch am Sonntag im rheinischen Derby gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Bayer Leverkusen antreten. Die Werkself hat die Möglichkeit, den Vorsprung auf Titelverteidiger Bayern München, der am Freitag beim SC Freiburg nur 2:2 spielte, auf zehn Punkte zu erhöhen.
Eintracht Frankfurt hat den Abwärtstrend von sechs sieglosen Spielen gestoppt, indem sie 1. FC Heidenheim mit 2:1 (1:0) besiegten. Die Hessen haben sich dadurch auf Platz sechs von der Konkurrenz um die internationalen Plätze ein wenig abgesetzt.
Karim Adeyemi (41.) und Ian Maatsen (90.) haben mit ihren Toren den Sieg von Dortmund besiegelt und gleichzeitig die erste Heimniederlage von Berlin unter Trainer Nenad Bjelica verursacht. Leipzig geriet in Bochum früh durch ein Freistoßtor von Maximilian Wittek in Rückstand (7.). Dani Olmo (30.), Lois Openda (69.), ein Eigentor von Ivan Ordets (71.) und Yussuf Poulsen (72.) drehten das Spiel. Zu allem Überfluss flog auch noch der Bochumer Moritz-Broni Kwarteng vom Platz (86.).
Darmstadt geht gegen Augsburg «baden»
Darmstadt erlebte eine schreckliche erste halbe Stunde gegen Augsburg. Phillip Tietz (1.), Fredrik Jensen (12.), zweimal Ermedin Demirovic (20. und 29.) sowie Ruben Vargas (24.) bestraften die vielen Fehler der Lilien eiskalt. Tietz sorgte auch für den Schlusspunkt (84.). Es war laut Datenanbieter Opta die drittschnellste 5:0-Führung in der Bundesliga-Geschichte. Nur Freiburg beim 6:0 in Gladbach im Jahr 2021 und die Borussia selbst beim 10:0 gegen Eintracht Braunschweig 1984 waren noch schneller.
Ein kurioses Tor brachte Frankfurt in Heidenheim in Führung, als Torhüter Kevin Müller einen Rückpass von Benedikt Gimber durchließ (39.). Der Keeper schlug daneben, als der Ball durch eine Bodenwelle versprang. Nach dem zweiten Tor von Niels Nkounkou (49.) gelang Heidenheims Marvin Pieringer (59.) nur noch der Anschlusstreffer.
Mainz hatte die Hoffnung auf den zweiten aufeinanderfolgenden Heimsieg durch das Tor von Jonathan Burkardt (12.), doch Gladbach glich durch Nathan Ngoumou aus (55.). Der Mainzer Dominik Kohr erhielt in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte (84.).








